O Oraculo do Passado, do presente e do Futuro (6/7) by Bento Serrano

(4 User reviews)   2872
By Ava Marino Posted on Dec 26, 2025
In Category - Old Maps
Serrano, Bento Serrano, Bento
Portuguese
Okay, so picture this: you're a historian who's just discovered a journal that seems to predict the future. Not vague prophecies, but specific, upcoming events. That's the wild situation Catarina finds herself in. The catch? The journal belonged to her own great-grandfather, a man she thought she knew. As she follows its eerie instructions, she starts to unravel a family secret so big it could rewrite her entire past and threaten her future. This book is less about predicting tomorrow and more about the dangerous truth of yesterday. If you like stories where personal history collides with something bigger, you'll be hooked from page one.
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Grahl vor dem Buch stand, leise murmelnd addierte und schrieb. „Wir wären wieder die letzten ...“ sagte Herr Uri mit einem Seufzer. Der Alte nickte und murmelte fort. „Kommen Sie mit mir,“ forderte Uri auf, „Sie versäumen sonst gewiß noch die Zeit. Und Sie wissen, von welcher Wichtigkeit die Versammlung ist, die heute abend zu den geplanten Entlassungen Stellung nimmt. Nicht _ein_ Mann von unserer Fakturenabteilung darf fehlen.“ „Kann ich denn?“ fragte Grahl und ein Lächeln, das beinahe schmerzlich zu nennen war, zog seinen schmalen Mund in die Breite. „Ich bin so entsetzlich im Rückstand mit meiner Arbeit. Sehen Sie, jenen Haufen Fakturen habe ich geprüft – und dieser Haufen bleibt mir zu prüfen übrig. Sie bemerken, daß dieser der größere von beiden ist. Ich soll bis zum dritten Oktober die Arbeit beendet haben, Sie wissen, bis dahin müssen die Rechnungen fertig zur Zahlung sein. Also vier Tage ... Aber wie soll ich – wie kann ich – wie werde ich fertig – wenn eben kein Wunder eintritt ...“ „Unmöglich, Herr Grahl,“ sagte Uri entschieden, „unmöglich, daß Sie, als Mitglied der Angestelltenvertretung fehlen.“ „Ich kann aber ... ich kann aber nicht ... Sie sehen doch selber ... Mein Gott, ich will ja nicht leugnen, daß ich den Kollegen durch das Mandat, das ich habe, verpflichtet bin. Aber bin ich nicht noch fester an meine Verpflichtung zur _Arbeit_ gebunden, die mir die Firma bezahlt? Sehen Sie, ich gehe demnächst in die Sechzig. Und während meiner ganzen Laufbahn an diesen Pulten, länger als sechsundzwanzig Jahre, hat noch niemand Grund gefunden, zu sagen: Dieser Grahl ist nicht so verläßlich als man es wünschte. – Soll mir das nun mit grauen Haaren zum ersten Male passieren?“ Er machte eine Bewegung, um die Brille besser vor’s Auge zu rücken, und schrieb. Nach einer kleinen Weile, indessen Uri ihm stumm zugesehen hatte, sagte Grahl, als ob er alles, was er gesprochen, noch einmal bei sich wiederholt hätte, gleichsam abschließend: „Na ja. Das ist doch erklärlich –?“ Darauf sagte Uri – und er versuchte deutlich, seinen Worten Wichtigkeit zu verleihen: „Erklärlich? Erklärlich wäre es mir, Herr Grahl, wenn Sie eine halbe Stunde vor Beginn der Versammlung zur Stelle wären. _Das_ wäre erklärlich.“ Grahl blickte ihn an. „Nicht ich allein meine,“ fuhr Uri fort, „daß Sie, lieber Kollege Grahl, mehr noch als irgendein anderer, Vorteil finden, wenn heute Abend unsere Resolution stark und einig herauskommt.“ „Ich?“ Grahl riß die Brille herunter und starrte den Sprecher erschrocken an. „Ich? Meinen Sie ... ich?“ Und mit einemmal flog das schmerzliche Lächeln um den Mund, es wollte sich unter dem grauen hängenden Schnurrbart verstecken – aber Uri wußte bereits, daß Grahl ihn verstanden hatte. „Ja,“ sagte er, mit ein wenig schauspielerischem Affekt, „Sie und kein anderer.“ Und scheinbar, um seinen werdenden Sieg recht zu genießen, fügte er hinzu: „Kommen Sie _nun_ mit?“ Er hätte das nicht zu fragen brauchen, denn er sah, daß Grahl in nervöser Eile die Papiere zusammenschob, das Buch auf dem Boden gegen die Pultseite lehnte und schnell seine Utensilien im Innern verschloß. Er lief, vornübergebeugt, zur Garderobe, und als er in Hut und Ueberrock, aber mit ungewaschenen Händen und ein wenig schnaufend, zurückkam, rief er – es sollte Humor sein: „So ist der Mensch! Mich hätte nichts vermocht, mein Pult zu verlassen, als dieser Gedanke an meine eigene Existenz. Meinen Sie wirklich,“ fügte er leiser hinzu, „meinen Sie wirklich, ich ... ich befände mich in Gefahr? Aber, mein Gott, das ist doch unmöglich zu denken! Bin ich nicht siebenundzwanzig Jahre im Dienst? – Wir müssen den anderen Ausgang nehmen, um diese Zeit hat der Hauswart das große...

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I just finished a book that completely messed with my sense of time, in the best way possible. O Oraculo do Passado, do Presente e do Futuro follows Catarina, a researcher who inherits her great-grandfather's old journal. At first, it seems like a normal family artifact. But then she notices entries that describe events happening now, in her own life, with chilling accuracy. The journal isn't just recording the past; it's pointing her toward a future she's supposed to shape.

The Story

Catarina's investigation becomes a race against the journal's own predictions. Each clue she uncovers about her great-grandfather's secret life pulls her deeper into a conspiracy that stretches back generations. The story jumps between her present-day hunt and flashbacks to 1940s Portugal, slowly showing how the choices of the past are directly causing the crises of the present. It's a puzzle where every piece changes the picture of her family, and herself.

Why You Should Read It

This isn't a dry historical novel. The magic here is in the characters. Catarina is smart and relatable—you feel her frustration and her growing dread as the mystery unfolds. Bento Serrano writes about family legacy in a way that feels personal and huge at the same time. It made me think about the stories we're told and the secrets we keep, and how both can shape a life.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves a smart mystery with heart. If you enjoyed the family secrets in Kate Morton's books or the historical puzzles of Carlos Ruiz Zafón, you'll feel right at home here. It’s for readers who like their page-turners to have substance, making you wonder about your own history long after you've finished the last chapter.



⚖️ Community Domain

This historical work is free of copyright protections. You do not need permission to reproduce this work.

Liam Lewis
3 months ago

Wow.

Daniel White
1 year ago

Surprisingly enough, the atmosphere created is totally immersive. I couldn't put it down.

Emma Gonzalez
10 months ago

Fast paced, good book.

Logan Moore
5 months ago

I have to admit, the emotional weight of the story is balanced perfectly. Absolutely essential reading.

4.5
4.5 out of 5 (4 User reviews )

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