Die Schwägerinnen. Zweiter Theil. by Henriette Wilhelmine Arndt Hanke

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
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Hanke, Henriette Wilhelmine Arndt, 1784-1862 Hanke, Henriette Wilhelmine Arndt, 1784-1862
German
Hey, have you heard about this hidden gem from 19th-century German literature? It's the second part of 'The Sisters-in-Law,' and it picks up right where things got messy. We're following two women bound by marriage, not blood, trying to navigate family drama, societal expectations, and their own clashing personalities. It's less about big historical events and more about the quiet, intense battles fought in drawing rooms and over letters. If you like character-driven stories where the real conflict is between duty and personal happiness, this one's a fascinating time capsule. It feels surprisingly modern in its focus on relationships.
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einem kränklichen Neffen zu hinterlassen, der schon im Sarge gelegen. Graf Frankenstern war von Kindheit an zu Starrkrampf geneigt, und in solchem Zustande einmal für todt gehalten worden. Ein rettender Zufall gab ihn dem Leben zurück; doch den tiefen Eindruck jener entsetzlichen Gefahr nahm die Oberfläche der Welt nicht mehr hinweg. Dem edlen Gesichte blieben leichenhafte Züge, ein Grauen vor Allem, was an das Grab erinnert, wurzelte tief in der Natur dieses Erstandenen, und jene bange einsame Ruhe, welche die Todten umschwebt, wich nie von seiner blassen Stirne. -- Von seinem Oheim mit kalter Strenge behandelt, hatte Graf Frankenstern schon zeitig das Weh empfunden, ein aufgedrungener Erbe zu seyn. Kein inniges Band zärtlicher Achtung knüpfte ihn an seine Verwandten, Liebe machte seine dankbare Pflicht nicht freiwillig: das Schloß zu Bonna war eine Oede des Hasses für seinen künftigen Herrn. Als dieser nun auf eine ferne Ritterschule kam, fühlte er sich zum erstenmale gesellig glücklich, und in einem Zusammenhange, der sein Herz erweiterte. Vorzugsweise schloß er sich an einen jungen Edelmann fremder Abkunft, und vielleicht war es weniger manches Gleiche in den äußern Verhältnissen der beiden Jünglinge, als ihre innerste Verschiedenheit, was diese Freundschaft begründete. Sylvius de Romana war durch ein seltsames Geschick von den Küsten seiner Heimath auf den Boden dieses Landes verschlagen worden. Seine Vorfahren hatten großen Rang und Reichthum in Spanien behauptet, doch den Umschwung ihres zeitlichen Glückes erfahren, und seitdem die schwebende Fortuna auf andern Stellen der Erdkugel gesucht. Eine junge verwittwete Dame jenes einst glänzenden Namens bewohnte im Gebiet von Valencia ein verfallnes Landhaus am Meere. Sie hatte den Gemahl auf einer Seereise verloren, und den letzten schmerzlichen Trost entbehrt, seinen Leichnam gesehen zu haben. Sein Ebenbild, ein holder Knabe, war ihr einziges Glück! -- Nach einer stürmischen Gewitternacht, in der ein Schiff verunglückt war, fand Donna Romana einen Mann besinnungslos an einen Balken geklammert, unter Trümmern am Strande. Sein Blut floß aus einer Armwunde, die er im Kampf gegen den Untergang davon getragen haben mogte, sacht in den glühenden Sand. Dieser traurige Anblick regte in der Spanierinn Erinnerungen auf, die sie bestimmten, sich des Ohnmächtigen anzunehmen. Sie glaubte noch schwache Spuren des Lebens in ihm zu entdecken. Es war der Kaufmann, den jener Verlust betroffen; doch die Dame dachte nur an ihren eigenen, indem sie ihm Hülfe leistete. Sie ließ ihn in das Landhaus tragen und pflegte sein mit samaritischem Geist. Er erkrankte schwer, das Fieber ward durch die schädlichen Einflüsse des Climas und der Jahreszeit auflösend; doch er genas, und kaum war der Sieg seiner rüstigen Natur entschieden, als die gute Dame ein Opfer ihrer Menschenfreundlichkeit ward. Die Dame richtete die schwarzen Augen, vor denen die Schatten des Todes schwebten, auf den unglückseligen Gast, der händeringend an ihrem Lager stand -- dann erlosch ihr Blick, dieser mütterliche Strahl, auf dem weinenden Gesicht ihres Kindes. Der Kaufmann vergaß niemals diesen Blick. Das Lächeln, womit die Mutter starb, als sie ihren Sohn in den Armen jenes Mannes und sich verstanden sah, hatte ein Testament in sein redliches Herz geschrieben, mit Zügen, die keine Zeit verwischte. Niemand that Einspruch, als der Fremdling den kleinen Romana als sein Eigenthum ansah, und sobald er dazu im Stande war, ihn fortführte von dieser traurigen Küste. Der kleine Sylvius nahm nichts von dort mit sich hinweg, als ein dämmerndes Gedenken an die Schönheit seines Vaterlandes, eine Sprache, die in der Stimme seiner Mutter lebenslang wie Frühlingslaut an seine Seele rührte -- und das Blut seiner Nation, das stolz und heiß in seinen Adern floß. Im Hause des Kaufmanns kam dem Knaben daher -- sprüchwörtlich gesagt -- Alles spanisch vor, und nichts...

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Let's set the scene: Germany in the early 1800s. This book, 'Die Schwägerinnen. Zweiter Theil' (The Sisters-in-Law, Part Two), continues the story of two women married to brothers. Their lives are permanently linked, for better or worse. The plot follows the fallout from events in the first book, focusing on how these two very different personalities manage their shared family obligations, social circles, and private hopes. Think misunderstandings, unspoken tensions, and the constant pressure to keep up appearances. The story moves through their daily interactions, letters, and the small moments where resentment or affection quietly shows itself.

Why You Should Read It

Hanke has a sharp eye for character. She doesn't paint her heroines as purely good or bad; they are flawed, sometimes stubborn, and often trapped by the rules of their world. Reading this feels like peeking through a keyhole into the private lives of women from another era. The central theme—how we build relationships with the family we marry into—is still so relevant today. You'll find yourself rooting for both women, even when they're at odds, because their struggles feel genuine.

Final Verdict

This is a perfect pick for readers who love classic literature but want to step off the beaten path. If you enjoy authors like Jane Austen for their social insight but wish to explore a German perspective, Hanke is your answer. It's also great for anyone interested in the history of everyday life and women's stories. Be prepared for a slower, thoughtful pace—it's a character study, not an adventure. A truly rewarding read for the patient and curious book lover.



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