Cours de philosophie positive. (3/6) by Auguste Comte

(8 User reviews)   5930
By Ava Marino Posted on Dec 26, 2025
In Category - Old Maps
Comte, Auguste, 1798-1857 Comte, Auguste, 1798-1857
French
Ever wonder how science became the way we understand the world? This book gives you a front-row seat to that revolution. Auguste Comte wasn't just writing philosophy; he was trying to build a whole new operating system for human thought. In this part of his massive work, he argues that societies, like people, grow up—moving from superstition to science. The real tension isn't in a plot twist, but in his bold claim: that we can study society with the same tools we use for chemistry or physics. It’s a challenging, sometimes frustrating, but utterly fascinating look at the birth of sociology and the very idea of progress.
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„Halt! Hörst du nicht etwas pfeifen im Wald?“ rief Felix ängstlich. „Das war der Wind, der um die Bäume pfeift, geh nur rasch vorwärts, lange kann es nicht mehr dauern.“ „Ja, du hast gut reden wegen des Totschlagens“, fuhr der Goldarbeiter fort. „Dich fragen sie, was du hast, durchsuchen dich und nehmen dir allenfalls den Sonntagsrock und den Gulden und dreißig Kreuzer; aber mich, mich schlagen sie gleich anfangs tot, nur weil ich Gold und Geschmeide mit mir führe. „ „Ei, warum sollten sie dich totschlagen deswegen? Kämen jetzt vier oder fünf dort aus dem Busch mit geladenen Büchsen, die sie auf uns anlegten, und fragten ganz höflich: „Ihr Herren, was habt ihr bei euch?“ und „Machet es euch bequem, wir wollen’s euch tragen helfen“, und was dergleichen anmutige Redensarten sind; da wärest du wohl kein Tor, machtest dein Ränzchen auf und legtest die gelbe Weste, den blauen Rock, zwei Hemden und alle Halsbänder und Armbänder und Kämme, und was du sonst noch hast, höflich auf die Erde und bedanktest dich fürs Leben, das sie dir schenkten.“ „So, meinst du“, entgegnete Felix sehr eifrig, „den Schmuck für meine Frau Pate, die vornehme Gräfin, soll ich hergeben? Eher mein Leben; eher laß ich mich in kleine Stücke zerschneiden. Hat sie nicht Mutterstelle an mir vertreten und seit meinem zehnten Jahr mich aufziehen lassen? Hat sie nicht die Lehre für mich bezahlt und Kleider und alles? Und jetzt, da ich sie besuchen darf und etwas mitbringe von meiner eigenen Arbeit, das sie beim Meister bestellt hat, jetzt, da ich ihr an dem schönen Geschmeide zeigen könnte, was ich gelernt habe, jetzt soll ich das alles hergeben und die gelbe Weste dazu, die ich auch von ihr habe? Nein, lieber sterben, als daß ich den schlechten Menschen meiner Frau Pate Geschmeide gebe!“ „Sei kein Narr!“ rief der Zirkelschmied. „Wenn sie dich totschlagen, bekommt die Frau Gräfin den Schmuck dennoch nicht. Drum ist es besser, du gibst ihn her und erhältst dein Leben.“ Felix antwortete nicht; die Nacht war jetzt ganz heraufgekommen, und bei dem ungewissen Schein des Neumonds konnte man kaum auf fünf Schritte vor sich sehen; er wurde immer ängstlicher, hielt sich näher an seinen Kameraden und war mit sich uneinig, ob er seine Reden und Beweise billigen sollte oder nicht. Noch eine Stunde beinahe waren sie fortgegangen, da erblickten sie in der Ferne ein Licht. Der junge Goldschmied meinte aber, man dürfe nicht trauen, vielleicht könnte es ein Räuberhaus sein, aber der Zirkelschmied belehrte ihn, daß die Räuber ihre Häuser oder Höhlen unter der Erde haben, und dies müsse das Wirtshaus sein, das ihnen ein Mann am Eingang des Waldes beschrieben. Es war ein langes, aber niedriges Haus, ein Karren stand davor, und nebenan im Stalle hörte man Pferde wiehern. Der Zirkelschmied winkte seinen Gesellen an ein Fenster, dessen Laden geöffnet waren. Sie konnten, wenn sie sich auf die Zehen stellten, die Stube übersehen. Am Ofen in einem Armstuhl schlief ein Mann, der seiner Kleidung nach ein Fuhrmann und wohl auch der Herr des Karrens vor der Türe sein konnte. An der andern Seite des Ofens saßen ein Weib und ein Mädchen und spannen; hinter dem Tisch an der Wand saß ein Mensch, der ein Glas Wein vor sich, den Kopf in die Hände gestützt hatte, so daß sie sein Gesicht nicht sehen konnten. Der Zirkelschmied aber wollte aus seiner Kleidung bemerken, daß es ein vornehmer Herr sein müsse. Als sie so noch auf der Lauer standen, schlug ein Hund im Hause an. Munter, des Zirkelschmieds Hund, antwortete, und eine Magd erschien in der Türe und schaute nach den Fremden heraus....

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The Story

This isn't a story with characters, but it has a huge idea at its heart. Comte lays out his "Law of Three Stages." He says humanity's thinking has evolved through three phases: first, the Theological stage (explaining things through gods and spirits), then the Metaphysical stage (using abstract forces), and finally, the Positive stage we're entering, where we rely only on observable facts and science.

This book is the third of six volumes where he builds this case. Here, he starts applying his "positive" method to social phenomena, arguing that we can and should study society scientifically. He's laying the groundwork for what he would later call "sociology," insisting that understanding society's laws is the highest form of science.

Why You Should Read It

Reading Comte is like watching someone invent a new language. His confidence is staggering. Even when you disagree (and you will), you can't look away from the sheer ambition. He believed so completely that science could solve human problems and guide society toward peace and order. It's a product of its 19th-century time—optimistic, systematic, and a bit rigid—but it makes you think hard about what we believe progress means today.

Final Verdict

This is for the curious reader who loves big ideas and intellectual history. It's perfect if you've ever asked, "Where did sociology come from?" or if you enjoy seeing the foundational arguments that shaped the modern world. It's not a light read, but it's a rewarding one. Think of it as a challenging conversation with one of history's most influential—and determined—thinkers.



ℹ️ License Information

This book is widely considered to be in the public domain. You can copy, modify, and distribute it freely.

Paul Flores
9 months ago

This is one of those stories where the emotional weight of the story is balanced perfectly. Don't hesitate to start reading.

James Lopez
2 months ago

Wow.

Edward Johnson
1 year ago

Text is crisp, making it easy to focus.

Jackson Smith
2 months ago

Amazing book.

Steven Williams
8 months ago

A bit long but worth it.

4.5
4.5 out of 5 (8 User reviews )

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