Almansor: Eine Tragödie by Heinrich Heine

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
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Heine, Heinrich, 1797-1856 Heine, Heinrich, 1797-1856
German
Ever wonder what happens when love gets caught in a political crossfire? That's the heart of Heine's 'Almansor.' It's a short, fiery play about a young Muslim man in Spain who returns home after the Christian reconquest to find his childhood sweetheart, Zuleima. But she's been forced to convert to Christianity. What follows is a desperate, tragic plan to save her. It's less about battles and more about the quiet, devastating wars fought inside people when their world is ripped apart. A surprisingly quick read that leaves a long shadow.
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einzelne Seele, der Zustand einer Seele, was ihn gefangen nimmt. Die kleine Tragödie »William Ratcliff«, in der Heimat der Ballade, im Schottischen Hochland angesiedelt, nannte er später selbst einmal eine »dramatisierte Ballade«. Ihre »Grundidee« bezeichnete er dem Buchhändler, dem er sie zum Verlag anbot, als »ein Surrogat für das gewöhnliche Fatum«. »Das gewöhnliche Fatum« -- der Ausdruck ist nicht ohne Humor. In der Tat: es ist das von Hand zu Hand gegebene Inventarstück der damals Mode gewordenen Schicksalstragödie; kurz bevor Heine den »Ratcliff« schrieb, hatte er die »Ahnfrau« im Theater gesehn. Aber wie dies modische Fatum ist auch die »Grundidee« des Ratcliffs nichts, was mit einer persönlich notwendigen Konzeption des Wirklichen zu schaffen hätte. Das Motiv, daß eine ungestillte Liebe zwischen dem Vater des Helden und der Mutter der Geliebten dem Helden seinen Pfad vorzeichnet, bleibt eine poetische Seltsamkeit; es ist nur dekorativ gefaßt und bringt mit seiner Pantomimik allenfalls den Effekt einer ahnungsvollen Stimmung hervor. Die Sprache faßt sich hier knapper und unverblümter als im »Almansor«, doch muß über die dichterische Organisation, die hinter dieser Arbeit steht, dasselbe gesagt werden, was bei Gelegenheit des ersten Stücks gesagt worden ist. -- Auch der »Ratcliff« bezieht sich auf das entscheidende Erlebnis des jungen Heine: ja, er hat dem Dichter für eine »Hauptkonfession« gegolten. Was in den »Jungen Leiden« sich andeutete, springt hier nackt in Lebensgröße hervor. Amalie Heine hatte sich 1821 verheiratet, und das alte Gefühl, das noch einmal hervorbrach, ist zur phantastischen Wildheit gesteigert: weil die Geliebte nein sagt, wird der Liebhaber zum Vagabunden. Jenes Leben in Hamburg -- »toll, wüst, zynisch, abstoßend« -- das er damals in seinem wütenden Schmerz geführt haben will (an Wohlwill, 7. April 1823), spiegelt sich mit einem finstern Glanz nun hier in dem romantischen Leben William Ratcliffs wider, und so ist es für den Dichter eingebracht: »Auch hab' ich mich ehrlich Tag und Nacht Mit Lumpengesindel herumgetrieben, Und als ich all diese Studien gemacht, da hab' ich ruhig den Ratcliff geschrieben«. Es war nichts als ein Stimmungsrausch, eine Selbstrechtfertigung, Selbstverklärung, eine Exaltation des Ich, woraus der Ratcliff hervorging; man glaubt es gern, daß diese atemlose Flucht kleiner Szenen in drei Januartagen des Jahres 1822 improvisiert wurde, »in einem Zug und ohne Brouillon«. Ihre Substanz erschöpft sich fast im Erzählen. Ihre Figuren -- bis auf den Helden -- sind wieder nur obenhin angelegt, sie setzen eine vage Situation voraus, mit der eine Ballade, nicht ein Drama auskommt. Sie wirken nicht durch Verwicklung, durch dialogisches Ineinandergreifen der Spieler, sondern durch Gefühlsaufruhr und durch stimmungmachende Akzessorien: die greise Margarete ist nichts als eine unheimliche Staffage, die Edwardballade ist wie ein musikalisches Motiv in das Ensemble der Stimmen verwoben. Als Heine 1851 den »Ratcliff« seinen »Neuen Gedichten« einverleibte, wußte er besonders zu rühmen, daß darin schon »die große Suppenfrage« brodle. Er dachte an die Szene in der Diebsherberge. In Paris bildeten die sozialen Probleme eines seiner lebhaftesten Interessen: so begreift sich, daß er auch diesen Ton aus seinem geliebten Jugendwerk heraushören wollte. Mit ruhigem Blute wird man in den Bitterkeiten dieses William Ratcliffs, die dem jugendlichen Dichter sein allgemeines Verhältnis der Opposition eingab, kaum eine Gesinnung verspüren, der der soziale Organismus im Ernst fragwürdig geworden ist. Auf die Bühne kam zu Heines Lebzeiten nur der »Almansor«. Er wurde am 20. August 1823 in Braunschweig unter dem Direktor Klingemann aufgeführt, der das Stück, in dem »eine südlich brennende Phantasie« herrsche, wert hielt. Einer Personenverwechslung halber -- es ward verbreitet, ein Braunschweiger Geldwechsler Heine sei der Verfasser -- scheiterte die Aufführung, man konnte nicht zu Ende spielen. Klingemann wagte nicht, die Vorstellung zu wiederholen, die Absicht, den »Ratcliff« zu geben,...

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Heinrich Heine is best known for his sharp, witty poetry, but 'Almansor' shows a different side: a writer grappling with raw tragedy and identity. Written early in his career, this play feels like a burst of passionate, youthful energy aimed straight at the heart.

The Story

The setting is Spain after the Christian armies have retaken control. Almansor, a young Muslim man, comes back to his hometown, which is now under Christian rule. His only goal is to find Zuleima, the woman he loves. But he discovers a brutal truth: to survive, Zuleima has been forced to convert to Christianity and is about to be married off to a Christian noble. Devastated but not defeated, Almansor hatches a dangerous plan. He disguises himself to get close to her, hoping to convince her to escape with him and reclaim their faith and love. The tension is relentless, building toward a climax that questions whether love can ever truly be free under the weight of oppression.

Why You Should Read It

This isn't a dry history lesson. Heine makes you feel the human cost of those big historical shifts. Almansor's struggle isn't just political; it's deeply personal. His love for Zuleima clashes violently with the new world order, and that conflict is heartbreaking. You feel his desperation, his hope, and his ultimate powerlessness. It’s a powerful look at what people are forced to sacrifice—their names, their faith, their loves—just to exist.

Final Verdict

Perfect for readers who enjoy intense, character-driven tragedies and have an interest in the messy crossroads of culture, religion, and power. If you liked the personal stakes in Shakespeare's 'Romeo and Juliet' but wanted the backdrop to be a real, crushing historical force, this is for you. It's a compact, potent punch of a play that proves some conflicts are timeless.



ℹ️ Public Domain Notice

This book is widely considered to be in the public domain. Distribute this work to help spread literacy.

Mason Gonzalez
4 months ago

After finishing this book, the depth of research presented here is truly commendable. Exactly what I needed.

Barbara Garcia
4 weeks ago

Based on the summary, I decided to read it and the content flows smoothly from one chapter to the next. Definitely a 5-star read.

Christopher Harris
2 months ago

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4.5
4.5 out of 5 (3 User reviews )

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