Moby Dick; Or, The Whale by Herman Melville

(2 User reviews)   3460
By Ava Marino Posted on Dec 26, 2025
In Category - Expedition Notes
Melville, Herman, 1819-1891 Melville, Herman, 1819-1891
English
Ever feel like you're chasing something impossible? That's Captain Ahab in a nutshell. 'Moby Dick' isn't just a story about hunting a giant white whale. It's about one man's obsession that drags a whole ship's crew into his personal war. I went in expecting a classic adventure, but got this deep, weird, and sometimes funny look at madness, revenge, and our tiny place in a massive ocean. Forget what you think you know about 'boring classics'—this book is a wild, philosophical ride that will surprise you.
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gerade das angenehmste, das man führen kann, angenehm zu machen. Feine Weine, gute Tafel, schöne Zimmer hätte man auch sonst wohl dort gefunden, seltener, gewiß sehr selten so ausgesuchte Gesellschaft. Ich erinnere mich nicht, jemals in meinem Leben, weder vor- noch nachher, einen meiner damaligen Tisch- und Hausgenossen gesehen zu haben, und dennoch schlang sich in jenen glücklichen Tagen ein so zartes, enges Band der Geselligkeit um uns, wie ich es unter Fremden, deren keiner den andern kannte oder seine näheren Verhältnisse zu wissen wünschte, nie für möglich gehalten hätte. Der schöne Herbst von 1822 mit seiner erfreulichen Aussicht, dieser Herbst, am Rhein genossen, mag allerdings zu dieser ruhigen Heiterkeit des Gemüts, zu diesem Hingeben jedes einzelnen für die Gesellschaft beigetragen haben, aber nicht mit Unrecht glaube ich diese Erscheinung einem sonderbaren, mir nachher höchst merkwürdigen Mann zuschreiben zu müssen. Ich war schon beinahe anderthalb Tage in den drei Reichskronen vor Anker gelegen; hätte mich nicht ein Freund, den ich seit langen Jahren nicht gesehen hatte, auf den fünfundzwanzigsten oder dreißigsten bestellt, ich wäre nicht mehr länger geblieben, denn die schrecklichste Langeweile peinigte mich. Die Gesellschaft im Hause war anständig, freundlich sogar, aber kalt. Man ließ einander an der Seite liegen, wenig bekümmert um das Wohl oder das Weh des Nachbars. Wie man einander die schönen geschmorten Fische, den feinen Braten oder die Salatiere darzubieten habe, wußte jeder, »aber das Genie, ich meine den Geist«, wies sich nicht gehörig an der Tafel, noch weniger nachher aus. Ich sah eines Nachmittags aus meinem Fenster auf den freien Platz vor dem Hotel herab und dachte nach über meine Forderungen an die Menschen überhaupt und an die Gasthofmenschen (worunter ich nicht Wirt und Kellner allein verstand) insbesondere. Da rasselte ein Reisewagen über das Steinpflaster der engen Seitenstraße und hielt gerade unter meinem Fenster. Der geschmackvolle Bau des Wagens ließ auf eine elegante Herrschaft schließen. Sonderbar war es übrigens, daß weder auf dem Bock noch hinten im Kabriolett ein Diener saß, was doch eigentlich zu den vier Postpferden, mit welchen der Wagen bespannt war, notwendig gepaßt hätte. »Vielleicht ein kranker Herr, den sie aus dem Wagen tragen müssen,« dachte ich und richtete die Lorgnette genau auf die Hand des großen, stattlichen Oberkellners, der den Schlag öffnete. »Zimmer vakant?« rief eine tiefe, wohltönende Männerstimme. »So viele Euer Gnaden befehlen,« war die Antwort des Giganten. Eine große, schlanke Gestalt schlüpfte schnell aus dem Wagen und trat in die Halle. »Nr. 12 und 13!« rief die gebietende Stimme des Oberkellners, und Jean und George flogen im Wettlauf die Treppe hinan. Die Wagentüre war offen geblieben, aber noch immer wollte kein zweiter heraussteigen. Der Oberkellner stand verwundert am Wagen, zweimal hatte er hineingesehen und immer dabei mit dem Kopf geschüttelt. »Bst, Herr Oberkellner, auf ein Wort!« rief ich hinab, »wer war denn --« »Werde gleich die Ehre haben,« antwortete der Gefällige und trat bald darauf in mein Zimmer. »Eine sonderbare Erscheinung,« sagte ich zu ihm; »ein schwerer Wagen mit vier Pferden, und nur ein einzelner Herr ohne alle Bedienung.« »Gegen alle Regel und Erfahrung,« versicherte jener, »ganz sonderbar, ganz sonderbar. Jedoch der Postillon versicherte, es sei ein Guter, denn er gab immer zwei Taler schon seit acht Stationen. Vielleicht ein Engländer von Profession, die haben alle etwas Apartes. --« »Wissen Sie den Namen nicht?« fragte ich neugieriger, als es sich schickte. »Wird erst beim Souper auf die Schiefertafel geschrieben,« antwortete jener; »haben der Herr Doktor sonst noch etwas --?« Ich wußte zu meinem Verdruß im Augenblicke nichts; er ging und ließ mich mit meinen Konjekturen über den Einsamen im achtsitzigen Wagen allein. Als ich abends zur Tafel hinabging,...

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The Story

Our narrator, Ishmael, signs up for a whaling voyage out of boredom. The ship, the Pequod, is captained by the mysterious Ahab, who hides below deck until they're well out to sea. When he finally appears, he nails a gold coin to the mast and announces their true mission: to hunt down Moby Dick, the giant white whale that took his leg. The rest of the crew—from the logical first mate Starbuck to the 'savage' harpooner Queequeg—are swept up in Ahab's furious quest, sailing across oceans while their captain slowly loses his grip on reality.

Why You Should Read It

This book is so much more than its plot. Yes, it’s about the hunt, but Melville fills the journey with wild tangents about whale biology, the gruesome details of 19th-century whaling, and deep thoughts on good, evil, and fate. Ahab is one of literature's great tragic figures—you watch his obsession burn brighter and more self-destructive with every page. The friendship between Ishmael and Queequeg is also a quiet, beautiful highlight in all the chaos. It’s a book that makes you think about the things that drive us, for better or worse.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves a character study wrapped in an adventure, or readers who don't mind when a story takes a detour to teach you everything there is to know about whales. It's not a breezy read—you have to meet it halfway—but the payoff is huge. If you've ever been curious about the 'Great American Novel,' this is where you start.



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Oliver Hill
5 months ago

Very interesting perspective.

Dorothy Scott
4 weeks ago

Recommended.

5
5 out of 5 (2 User reviews )

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