Histoires incroyables, Tome II by Jules Lermina

(3 User reviews)   3563
By Ava Marino Posted on Dec 26, 2025
In Category - Expedition Notes
Lermina, Jules, 1839-1915 Lermina, Jules, 1839-1915
French
Hey, have you heard of Jules Lermina? He's like a French mashup of Edgar Allan Poe and H.G. Wells, and his collection 'Histoires Incroyables, Tome II' is a wild ride. Forget dry old stories—this is weird fiction from the 1800s that still feels fresh. We're talking about a man who builds a device to see the future, only to witness his own murder. There are haunted paintings, scientific experiments gone horribly wrong, and ghosts that aren't quite what they seem. It's all about that classic question: what happens when human curiosity pushes past the limits of what we're supposed to know? If you love a good, creepy 'what if' story with a vintage feel, you need to check this out.
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Erforschung noch mit vielen Schwierigkeiten und Hindernissen verknüpft. Denn die allgemeinen Anschauungen vom lebendigen Organismus, die gewöhnlichen Begriffe von den Organen und Functionen der Lebewesen, welche wir aus der alltäglichen Anschauung des höheren Thier- und Pflanzen-Lebens uns gebildet haben, passen nur wenig oder gar nicht auf jene niedersten Lebensformen. Ausserdem ist aber auch die gründliche wissenschaftliche Forschung der letzteren kaum vierzig Jahre alt; und erst die sehr ausgedehnten und sorgfältigen Untersuchungen der letzten zwanzig Jahre haben ihre Kenntniss auf eine solche Höhe gebracht, dass wir gegenwärtig wenigstens eine befriedigende Vorstellung von der Eigenthümlichkeit und eine klare Einsicht in die Bedeutung des Protisten-Reiches gewonnen haben. Wenn wir nun hier den Versuch wagen, in allgemein-verständlicher Form eine kurze Uebersicht über das ganze grosse Protistenreich zu geben, und seine hohe Bedeutung für die Entwicklungslehre dem Verständniss der gebildeten Kreise näher zu bringen, so sind wir uns der grossen damit verknüpften Schwierigkeiten wohl bewusst. Wir glauben aber denselben am besten zu begegnen, wenn wir uns auf die gedrungene Zusammenfassung des Wichtigsten beschränken, und die Bekanntschaft mit dem höchst mannigfaltigen und interessanten Detail dieses unendlich reichen Forschungs-Gebietes dem Studium der Special-Werke überantworten. Zunächst wird sicher für unsere moderne Entwicklungslehre und weiterhin auch für unsere damit verknüpfte monistische Weltauffassung schon viel gewonnen sein, wenn eine allgemeine Anschauung von dem weiten Umfang des mikroskopischen Lebensreiches, von der Einfachheit und elementaren Bedeutung des »kleinsten Lebens« sich einen Platz im Bewusstsein unserer gebildeten Kreise erobert hat. Die niedersten Lebewesen, die wir hier als ~Protisten~, d. h. »~Erstlinge~« oder »~Urwesen~« zusammenfassen, werden in weiteren Kreisen auch heute noch sehr oft mit den unpassenden Namen Infusorien oder ~Infusionsthierchen~ (im weiteren Sinne!) bezeichnet. In den systematischen Lehrbüchern der Naturgeschichte werden sie meistens als ~Urthiere~ (oder »~Protozoa~«) aufgeführt. Die beste deutsche Bezeichnung für die ganze grosse Gruppe wäre vielleicht: ~Zellinge~ oder Zellwesen; denn es würde dadurch die wesentlichste Eigenthümlichkeit ihrer Organisation, die autonome Selbständigkeit und permanente Individualität ihres einfachen Zellen-Leibes in präcisester Weise ausgedrückt. Obgleich Viele von der Existenz der meisten mikroskopischen Protisten keine Ahnung haben, so kommt dennoch jeder Mensch unendlich oft mit ihnen in Berührung. Jeder hat beim Wassertrinken, beim Essen von Früchten, Austern und anderen rohen Speisen schon Tausende und Millionen von lebenden Protisten verschluckt, ohne sich dessen bewusst geworden zu sein. Denn obgleich diese merkwürdigen Geschöpfe von dem unbewaffneten Auge des Menschen zum grössten Theile gar nicht erkannt oder höchstens als ganz kleine Pünktchen wahrgenommen werden, sind sie dennoch in zahllosen, höchst mannigfaltigen und interessanten Formen allenthalben über unseren Erdball verbreitet. Unsere Mikroskope weisen uns dieselben überall im süssen und salzigen Wasser nach. Alle Bäche und Flüsse, alle Teiche und Seen, alle Tümpel und Gräben enthalten solche Urthierchen, oft in unglaublicher Masse. Man kann keinen Stein, keine Pflanze aus dem Wasser heben, ohne in dem daran haftenden schleimigen Ueberzug wenigstens einzelne Infusorien zu finden. Ebenso ist das Meer überall von ihnen belebt. Der weiche Schlamm, der den Meeresgrund bedeckt, besteht zum grossen Theil aus dergleichen Protozoen. Der feine schlammige Ueberzug, der bei ruhigem Wetter den klaren Meeresspiegel überzieht, ist aus Milliarden schwimmender Infusorien zusammengesetzt. Aber auch der Staub unserer Strassen, der Sand unserer Dachrinnen, die Humus-Erde unserer Felder und Wälder, enthält Millionen kleinster Infusorien-Keime, sowie eingetrocknete, aber noch lebensfähige Körper derselben. Wir brauchen bloss diesen Staub und Sand in einem Glase mit etwas Wasser zu übergiessen und diesen Aufguss einige Zeit in der Sonne stehen zu lassen, um durch unser Mikroskop Massen von beweglichen Infusorien wahrzunehmen; theils haben sie sich in kürzester Zeit aus jenen Keimen entwickelt, theils sind sie unter dem belebenden Einflusse des Wassers aus ihrem Trockenschlafe zu neuem Leben erwacht. Ist es ja doch gerade diese...

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Jules Lermina might not be a household name today, but in his time, he was spinning tales that blurred the line between science and the supernatural. 'Histoires Incroyables, Tome II' is a collection of these short stories, each one a self-contained puzzle box of mystery and imagination.

The Story

There isn't one single plot, but a series of fascinating 'what if' scenarios. One story follows an inventor who creates a chronoscope, a machine to view the future, and is horrified by what he sees. Another deals with a painter whose portrait seems to hold a malevolent life of its own. Throughout the book, ordinary people stumble into extraordinary and often terrifying situations, usually because they dared to look a little too closely at the world's hidden rules.

Why You Should Read It

Lermina's genius is in his atmosphere. He builds tension not with gore, but with a creeping sense of wrongness. His characters are driven by believable passions—ambition, love, scientific zeal—that lead them straight into the uncanny. Reading this feels like uncovering a secret history of strange ideas. It's a direct line to the kinds of stories that kept people up at night in the 19th century, wondering if the new age of science might open doors best left closed.

Final Verdict

This is a perfect pick for fans of classic speculative fiction who want to explore beyond the usual English-language giants. If you enjoy the eerie vibes of Poe, the scientific curiosity of early sci-fi, or even the modern 'weird tale' vibe of authors like Jeff VanderMeer, you'll find a kindred spirit in Lermina. It's a captivating, sometimes chilling, look at the shadows cast by the dawn of the modern world.



📜 Copyright Free

This masterpiece is free from copyright limitations. Preserving history for future generations.

David Davis
1 week ago

Good quality content.

Melissa Perez
1 year ago

If you enjoy this genre, the atmosphere created is totally immersive. Highly recommended.

Jessica Williams
6 months ago

Wow.

4.5
4.5 out of 5 (3 User reviews )

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