Ferien an der Adria: Bilder aus Süd-Österreich by J. C. Heer

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Expedition Notes
Heer, J. C. (Jakob Christoph), 1859-1925 Heer, J. C. (Jakob Christoph), 1859-1925
German
Hey, have you ever wanted a time machine? I just found the next best thing. 'Ferien an der Adria' isn't just a travelogue—it's a portal. The author, J. C. Heer, whisks you away to the sun-drenched Austrian coast over a century ago. But here's the real hook: he's not just showing you pretty landscapes. He's wrestling with a big, quiet question. As the modern world starts to rumble in the distance, can these timeless, sleepy villages hold onto their soul? It's a gentle, beautiful book about a place standing on the edge of change, and it made me think about my own favorite spots in a whole new way.
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Im Original in Antiqua gesetzter Text ist ~so ausgezeichnet~. Im Original gesperrter Text ist +so ausgezeichnet+. Weitere Anmerkungen zur Transkription befinden sich am Ende des Buches. Ferien an der Adria Bilder aus Süd-Österreich von J. C. Heer 4.--8. Tausend Frauenfeld und Leipzig 1918 Verlag von Huber & Co. Den Einband zeichnete Otto Baumberger, Zürich ~Copyright 1918 by Huber & Co., Frauenfeld~ Druck von Huber & Co. in Frauenfeld Vorwort zur dritten Auflage 1887--1917. Dreißig Jahre sind es her, seit ich als junger Mann die »Ferien an der Adria«, mein erstes Buch schrieb. Dem Werklein war ein stiller Lebenslauf beschieden; denn die Landschaften, von denen es handelt, lagen nicht an den großen Straßen der Welt, etwa Triest ausgenommen. Zwanzig Jahre waren notwendig, daß sich die erste Auflage erledigte, und als ich 1907 die zweite zeichnete, war ich überzeugt, daß es zugleich die letzte sein und das Werklein der Jugend in den Schoß milder Vergessenheit fallen würde. Das wäre der natürliche Verlauf eines Buchschicksals gewesen, das nie auf große Wirksamkeit angelegt war. Nun haben es die Zeiten anders entschieden, und furchtbar schwere Träume, die schon in den achtziger Jahren über den schweigenden Fluren des Friauls lagen, haben sich erfüllt, das nur halblaute Flüsterwort der Bevölkerung: »Um unsere Dörfer und Städte, um unsere Felder und unser Meer wird zwischen Italien und Oesterreich noch einmal ein entsetzlicher Krieg geführt werden.« Wie ein Alpdruck lag schon damals die Furcht davor über jedermann. Nun haben sich die alten bösen Ahnungen erfüllt, und schauderhaft ist der Krieg während drei Jahren über das blaue Band des Isonzo hin und her gestampft, Ebene wie Berge jener Gegenden haben unermeßlich das Blut der kämpfenden Hunderttausende getrunken. Wo ist die Lieblichkeit von Görz, der Friede der Lagunen, der düsterschwere Schönheitstraum von Duino? So weit die Berichte zu uns in die Schweiz dringen, überall nur Trümmer. Wir Schriftsteller haben wahrlich keinen Anlaß, dem Krieg ein Loblied zu singen. Nicht einmal wir Neutralen. ~Inter bellum musae silent.~ Wie viele schöne Arbeitsstunden blieben unter dem Druck des großen Völkerkrieges unfruchtbar; wie manche Werke müssen ungedruckt im Pult liegen! Die furchtbaren Ereignisse aber, die sich im Friaul abspielten, haben da und dort noch einmal die Neugier derer, die dem italienisch-österreichischen Krieg mit Spannung folgen, auf meine halbvergessenen Schilderungen »Ferien an der Adria« gelenkt. So können sie im Gegensatz zu manchem Buch, dem der Krieg den Lebenslauf bedenklich schmälert, noch einmal in neuer Auflage erscheinen, was mich für meinen Erstling immerhin erfreut. Ein Geständnis aber an die Leser. Das Buch erscheint genau, wie es vor dreißig Jahren geschrieben worden ist, obgleich auch im Küstenland die Zeit nicht ohne Entwicklung vorübergegangen ist; namentlich hat sich ja inzwischen Triest wundervoll entfaltet und verdiente ein neues Kapitel der Schilderung. Es fehlen mir aber für dieses die Unterlagen eines neuern Besuches an der Adria, und jetzt im Krieg läßt sich ein solcher doch nicht leicht nachholen. Von Triest aber abgesehen dürften die Schilderungen im wesentlichen noch stimmen, das Landschaftliche voran. Dazu trage ich ein weiteres Bedenken gegen eine Umarbeitung des Werkleins. Wenn es auch keine hohen literarischen Ansprüche erhebt, so ist es doch aus empfänglichster jugendlicher Wanderstimmung geschrieben, die ich nach so viel Jahren nicht mit dem Stil des Alternden durchbrechen mag; mir ist, ein Jugendwerk ehrt man am besten, indem man es bestehen läßt, wie es ist. Damit mögen sich auch die Leser zufrieden geben. Die neue Auflage aber kann ich nicht einleiten, ohne dem Volk der darin geschilderten Gegenden mein herzliches Mitleid auszusprechen mit den furchtbaren Erlebnissen, die es selber erfahren hat oder deren Zeuge es gewesen ist. Möge dies- und jenseits des blauen Isonzo nach dem Schrecken...

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I picked up this book expecting a simple, charming account of a summer holiday from a bygone era. What I got was so much richer. J. C. Heer, writing in the late 19th or early 20th century, acts as our guide through the coastal villages and towns of Southern Austria (a region with a complex history). He paints vivid pictures of the Adriatic Sea, the local customs, and the people he meets.

The Story

There isn't a traditional plot with a villain and a climax. Instead, the 'story' is the journey itself. We follow Heer as he explores fishing villages, observes festivals, and chats with farmers and fishermen. The real tension is subtle. You can feel it in his writing—a sense that the old ways of life, these close-knit communities living in rhythm with the sea and land, are being gently pressed by the ideas and technologies of a new century. The book captures a moment frozen in time, just before everything might change.

Why You Should Read It

Heer has a wonderful eye for detail. He makes you smell the salt air and feel the heat of the sun on the piazza. But what got me was his deep affection for the people. He doesn't treat them as curiosities; he listens to their stories. Reading it feels like sitting on a terrace after a long day, listening to a wise friend recount his adventures. It’s peaceful, but never boring.

Final Verdict

This is a perfect read for a lazy afternoon. If you love travel writing, history, or just beautifully observed slices of life, you'll find a friend in this book. It's for anyone who's ever wondered what a place was like before the guidebooks and the tourists arrived. A quiet, thoughtful escape to a world that's both familiar and wonderfully foreign.



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