Ein Volk in Waffen by Sven Anders Hedin

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Expedition Notes
Hedin, Sven Anders, 1865-1952 Hedin, Sven Anders, 1865-1952
German
Hey, if you're tired of dry history books and want something that feels real, check this out. It's not about kings and generals—it's about ordinary Germans in World War I, told by a journalist who was actually there. Sven Hedin doesn't give you dates and battle plans; he gives you the mud, the fear, the strange quiet moments between fights, and the question that hangs over it all: what does it do to a person when your whole country becomes an army? It's gritty, personal, and surprisingly human.
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verstehen, was für Deutschland in diesem Krieg auf dem Spiele steht. Meine Fahrt an die Front war also in erster Linie eine politische Studienreise. Aber auch andere Absichten und Gedanken ließen mich Sehnsucht nach der Front empfinden. Ich wollte den _Krieg_ als solchen sehen und kennen lernen, um auch für andere die Schatten- und die Lichtseiten des Krieges beschreiben zu können. Die Schattenseiten sind Haß, Vernichtung, verbrannte Häuser, vergeudete Ernten, Verwundete, Krüppel, Gräber, Trauer und Sorge. Aber auch Lichtseiten hat ein Krieg, der von einem einigen Volk ausgefochten wird, das leben und seine Selbständigkeit bewahren will. Das sind die Einigkeit, Opferwilligkeit und Siegesgewißheit der Deutschen. Und schließlich wollte ich mit eigenen Augen sehen, wie weit Zivilisation, Christentum und Friedensbestrebungen im Jahre 1914 nach Christi Geburt gediehen waren! Im ersten Abschnitt des Krieges hatte die englische Presse die Deutschen barbarischer Grausamkeit gegen ihre Gefangenen und gegen verwundete Feinde beschuldigt. Keinen Augenblick hatte ich daran geglaubt, aber _um der Germanen willen wollte ich die Verleumdung ausrotten und die Wahrheit zur Kenntnis der Allgemeinheit bringen_. Kann man nichts anderes von einem Volk verlangen, das auf der Höhe der Kultur stehen will, so doch mindestens das eine: daß es seinem Gegner nicht Verbrechen vorwirft, die er nie begangen hat. Deutsche Proteste gegen die Beschuldigungen der feindlichen Zeitungen nützten natürlich nichts. Vielleicht glaubt man _mir, wenn ich vor Gott beteuere, daß ich keine Zeile niederschreibe, die nicht Wahrheit ist, und nichts anderes schildere, als was ich mit eigenen Augen gesehen habe_.... 1. Wo ist das Große Hauptquartier? Mit diesen Gedanken trug ich mich Anfang September; sie waren in mir selbst entstanden, ohne den Schatten eines Impulses von schwedischer oder deutscher Seite. Als ich meinen Beschluß gefaßt hatte, wandte ich mich an den deutschen Gesandten in Stockholm, Exzellenz von Reichenau, der mit größter Freundlichkeit meinen Wunsch an die betreffende Stelle in Deutschland weitergab. Nach acht Tagen erhielt ich die Antwort, mein Besuch an der Front werde willkommen sein. Schon am folgenden Tag, am 11. September, trat ich meine Reise ins Ungewisse an, und am 12. September ließ ich mich im Auswärtigen Amt in Berlin, Wilhelmstraße Nr. 76, melden. Der Unterstaatssekretär Herr von Zimmermann, der den Minister des Äußeren in Berlin vertritt, solange Exzellenz von Jagow sich im Großen Hauptquartier aufhält, nimmt mich mit offenen Armen auf und teilt mir mit, das einzige, was er wisse, sei, daß ich mich nur geradeswegs zu Exzellenz von Moltke ins Große Hauptquartier zu begeben habe. »Aber wo ist das Große Hauptquartier?« frage ich. »Das ist Geheimnis«, antwortet Herr von Zimmermann lächelnd. »Aber wie soll ich dann hinkommen?« »Der Chef des Generalstabs, General von Moltke, hat Befehl gegeben, daß ein Automobil zu Ihrer Verfügung stehen soll. Sie können jederzeit aufbrechen. Als Begleiter erhalten Sie einen Offizier und einen Soldaten; Sie können in einer Tour Tag und Nacht fahren, aber auch selbst Weg und Reisezeit wählen. Mit einem Wort: Sie haben volle Freiheit.« »Und dann?« »Ihr weiteres Geschick hören Sie von Exzellenz von Moltke. Das einzige, woran Sie jetzt zu denken haben, ist, ihn aufzusuchen.« »Und wo finde ich das Auto?« »Darüber gibt Ihnen dieses Papier Bescheid.« Herr von Zimmermann überreichte mir ein vom Großen Generalstab unterzeichnetes Blatt etwa folgenden Inhalts: »Der Inhaber dieses Zeugnisses ist berechtigt, sich des Relais des Kaiserlichen Freiwilligen Automobilkorps bis ins Große Hauptquartier zu bedienen. Was irgendwie seine Reise erleichtern kann, soll zu seiner Verfügung stehen.« Das Freiwillige Automobilkorps hatte in der Friedrichstraße Nr. 243 sein Bureau; sein Chef war ~Dr.~ Arnoldi. Ich fand ihn in einem großen mit Offizieren und Ordonnanzen gefüllten Arbeitszimmer, dessen Tische mit Karten, Papieren und Telegrammen bedeckt waren, und wurde auch hier...

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I picked this up expecting a straightforward war chronicle, but it's something else entirely. Sven Hedin, a Swedish explorer and writer, got rare access to the German front lines during World War I. Instead of a strategic overview, he brings us right into the trenches and the towns behind them.

The Story

There's no single protagonist. The 'hero' is the German people themselves—the soldiers in the mud, the factory workers, the families waiting at home. Hedin walks us through their daily reality: the exhaustion of a night march, the sudden terror of an artillery barrage, the odd boredom of waiting. He shows how the war effort consumed every part of society, turning a nation into a single, struggling machine. The conflict isn't just against the Allies; it's against despair, cold, and the slow grinding down of the human spirit.

Why You Should Read It

This book gets under your skin because it's so immediate. Hedin's writing makes you feel the weight of a wet uniform and the tension in a quiet forest that might hide snipers. It strips away the romance of war completely. You're left with a powerful, often uncomfortable, look at national identity pushed to its absolute limit. It's a side of WWI we don't often see in English-language books.

Final Verdict

Perfect for history buffs who want a ground-level view of the Great War, or anyone interested in the human cost of conflict. It's not a cheerful read, but it's a gripping and important one. If you've ever wondered what it actually felt like to be there, this is as close as you can get without a time machine.



🟢 Public Domain Notice

The copyright for this book has expired, making it public property. Enjoy reading and sharing without restrictions.

Daniel Harris
11 months ago

After finishing this book, the storytelling feels authentic and emotionally grounded. Truly inspiring.

Kenneth Flores
6 months ago

My professor recommended this, and I see why.

Mary Davis
2 months ago

I didn't expect much, but it challenges the reader's perspective in an intellectual way. Exceeded all my expectations.

Daniel Ramirez
5 months ago

After hearing about this author multiple times, the clarity of the writing makes this accessible. I will read more from this author.

4
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