Die Elixiere des Teufels : Nachgelassene Papiere des Bruders Medardus, eines…

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By Ava Marino Posted on Dec 26, 2025
In Category - Historical Travel
Hoffmann, E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus), 1776-1822 Hoffmann, E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus), 1776-1822
German
If you think your family has issues, wait until you meet Brother Medardus. This 19th-century Gothic novel is like a fever dream where a monk's vow of chastity gets tangled up with a cursed elixir, a murderous doppelganger, and a family secret so twisted it would make modern soap operas blush. Hoffmann throws us headfirst into a world where identity itself is slippery, and the line between saint and sinner, reality and hallucination, completely disappears. It's creepy, philosophical, and surprisingly fast-paced for a book its age. Forget simple ghost stories—this is a full-blown psychological haunting.
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Sprache eine solche Plastik und Realität der Schilderung erreicht. Darauf allein beruht seine weite Verbreitung. Denn der Dichter des „goldnen Topf’s“, „des Spielers“ und anderer feiner psychologischen Studien braucht es sich nicht gefallen lassen, lediglich als effektvoller Gespensterbeschwörer zu gelten. Frankreich hat ihn verschlungen; und diese Beliebtheit jenseits der Vogesen ist um so interessanter, als sie dem formlosen deutschen Phantasten von einer Nation widerfährt, deren künstlerische Stärke in der Form, deren Schwäche besonders in der sinnlichen Anschauung liegt. Auch dem eigenen Volke lebt Hoffmann; in unserer Zeit kräftiger, denn je. Mit dem mählichen Schwinden jeder dogmatischen Religiosität geht heute eine seltsame Neigung zum Transzendentalen Hand in Hand, die weiter verbreitet ist, als die Oberfläche verrät. Und so kommts, daß man so viel über Ernst Theodor Amadäus schreibt, ihn eifrig ediert und kommentiert. Der vorliegende Band bietet eine seiner reifsten Erzählungen. „Die Elixiere des Teufels“ schuf Hoffmann in der literarisch fruchtbarsten Zeit seines Lebens. Der erste Band entstand in Dresden, als die unerquickliche Bamberger Periode glücklich hinter ihm lag, der zweite in Berlin. „Die Elixiere“ beweisen am besten, daß Hoffmann nicht nur, wie seine zahlreichen mißgünstigen Beurteiler behaupten, stark nach der Weinlaune schmeckende Capriccios düstrer und heitrer Art hinwerfen konnte. Wenn auch -- das gelang Hoffmann selten anders -- die Komposition unklar und in ihrer gehäuften Fülle scheinbar unentwirrbar bleibt, so geht doch eine tiefe Idee durch das Buch. Eine einzige unbedachte Tat genügt, den Menschen zu vernichten. Ein Augenblick verbotenen Lüsten nachgegeben, und schleppend folgt eine dunkle Kette dumpfer Tage, in denen Frevel sich häuft auf Frevel. Aber es ist keine Wirklichkeit. Ein wüster Traum bleibt’s, der nur dem unruhig Schlafenden krasse Wirklichkeit dünkt. Das Leben sind Fieberphantasien, die vorübergleiten, und nur eins ist wahrhaftig und setzt diesem ganzen tollen Daseinsspuk ein unentrinnbares Ende, der Tod. +Karlernst Knatz.+ Die Elixiere des Teufels Vorwort des Herausgebers Gern möchte ich dich, günstiger Leser, unter jene dunklen Platanen führen, wo ich die seltsame Geschichte des Bruders Medardus zum ersten Male las. Du würdest dich mit mir auf dieselbe, in duftige Stauden und bunt glühende Blumen halb versteckte, steinerne Bank setzen; du würdest, so wie ich, recht sehnsüchtig nach den blauen Bergen schauen, die sich in wunderlichen Gebilden hinter dem sonnichten Tal auftürmen, das am Ende des Laubgangs sich vor uns ausbreitet. Aber nun wendest du dich um, und erblickst kaum zwanzig Schritte hinter uns ein gotisches Gebäude, dessen Portal reich mit Statuen verziert ist. -- Durch die dunklen Zweige der Platanen schauen dich Heiligenbilder recht mit klaren lebendigen Augen an; es sind die frischen Freskogemälde, die auf der breiten Mauer prangen. -- Die Sonne steht glutrot auf dem Gebirge, der Abendwind erhebt sich, überall Leben und Bewegung. Flüsternd und rauschend gehen wunderbare Stimmen durch Baum und Gebüsch: als würden sie steigend und steigend zu Gesang und Orgelklang, so tönt es von ferne herüber. Ernste Männer, in weit gefalteten Gewändern, wandeln, den frommen Blick emporgerichtet, schweigend, durch die Laubgänge des Gartens. Sind denn die Heiligenbilder lebendig worden, und herabgestiegen von den hohen Simsen? -- Dich umwehen die geheimnisvollen Schauer der wunderbaren Sagen und Legenden, die dort abgebildet, dir ist, als geschähe alles vor deinen Augen, und willig magst du daran glauben. In dieser Stimmung liesest du die Geschichte des Medardus, und wohl magst du auch dann die sonderbaren Visionen des Mönchs für mehr halten, als für das regellose Spiel der erhitzten Einbildungskraft. -- Da du, günstiger Leser, soeben Heiligenbilder, ein Kloster und Mönche geschaut hast, so darf ich kaum hinzufügen, daß es der herrliche Garten des Kapuzinerklosters in B. war, in den ich dich geführt hatte. Als ich mich einst in diesem Kloster einige...

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Ever had one of those days where everything goes wrong, and you feel like a different person is living your life? For Brother Medardus, that's not a metaphor—it's his actual nightmare. The story kicks off when this devout monk is put in charge of a mysterious, possibly demonic, elixir. One sip unleashes a hidden, darker self. He flees his monastery, gets tangled in a web of murder, romance, and mistaken identity, and is relentlessly pursued by a sinister double who seems to know his every move. The plot spirals into a hunt for truth through haunted forests, decadent courts, and crumbling castles, all centered on a shocking family secret that binds Medardus to his tormentor.

Why You Should Read It

This isn't just a spooky tale. Hoffmann gets right under your skin by asking big questions we still wrestle with: How well do we really know ourselves? Are we masters of our fate, or are we puppets of our past? Medardus is a fascinating mess of a protagonist—you'll pity him, be frustrated by him, and never quite trust his version of events. The atmosphere is thick with paranoia and surreal visions that make you question what's real. It’s the kind of book that sticks with you, making you glance sideways at your own reflection.

Final Verdict

Perfect for readers who love classic Gothics like Frankenstein or Dracula but want something weirder and more psychologically complex. If you enjoy stories about doubles, cursed bloodlines, and the dark corners of the human mind, this is your weird, wonderful, and wildly inventive next read. Just maybe don't read it right before bed.



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Barbara Thompson
1 year ago

Fast paced, good book.

Liam Hernandez
1 year ago

The index links actually work, which is rare!

Kevin Miller
6 months ago

Surprisingly enough, the storytelling feels authentic and emotionally grounded. Exceeded all my expectations.

Charles Williams
2 weeks ago

Based on the summary, I decided to read it and it creates a vivid world that you simply do not want to leave. Truly inspiring.

George White
4 months ago

Not bad at all.

4.5
4.5 out of 5 (7 User reviews )

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