Schnock: ein niederländisches Gemälde by Friedrich Hebbel

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Historical Travel
Hebbel, Friedrich, 1813-1863 Hebbel, Friedrich, 1813-1863
German
Okay, hear me out. You know those old paintings where you just *know* the person in the frame has a wild story? Friedrich Hebbel's 'Schnock' is exactly that. It's a short, sharp play about a grumpy old art dealer named Schnock who buys a supposedly worthless Dutch painting at an auction. But when a mysterious stranger shows up, desperate to buy it back for a small fortune, Schnock's simple greed turns into a full-blown obsession. He becomes convinced the painting holds a secret worth way more than money. It's a brilliant little puzzle about what we see versus what's really there, wrapped up in a tense battle of wills between two stubborn men. Perfect for when you want something smart and suspenseful that you can read in one sitting.
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Erforschung noch mit vielen Schwierigkeiten und Hindernissen verknüpft. Denn die allgemeinen Anschauungen vom lebendigen Organismus, die gewöhnlichen Begriffe von den Organen und Functionen der Lebewesen, welche wir aus der alltäglichen Anschauung des höheren Thier- und Pflanzen-Lebens uns gebildet haben, passen nur wenig oder gar nicht auf jene niedersten Lebensformen. Ausserdem ist aber auch die gründliche wissenschaftliche Forschung der letzteren kaum vierzig Jahre alt; und erst die sehr ausgedehnten und sorgfältigen Untersuchungen der letzten zwanzig Jahre haben ihre Kenntniss auf eine solche Höhe gebracht, dass wir gegenwärtig wenigstens eine befriedigende Vorstellung von der Eigenthümlichkeit und eine klare Einsicht in die Bedeutung des Protisten-Reiches gewonnen haben. Wenn wir nun hier den Versuch wagen, in allgemein-verständlicher Form eine kurze Uebersicht über das ganze grosse Protistenreich zu geben, und seine hohe Bedeutung für die Entwicklungslehre dem Verständniss der gebildeten Kreise näher zu bringen, so sind wir uns der grossen damit verknüpften Schwierigkeiten wohl bewusst. Wir glauben aber denselben am besten zu begegnen, wenn wir uns auf die gedrungene Zusammenfassung des Wichtigsten beschränken, und die Bekanntschaft mit dem höchst mannigfaltigen und interessanten Detail dieses unendlich reichen Forschungs-Gebietes dem Studium der Special-Werke überantworten. Zunächst wird sicher für unsere moderne Entwicklungslehre und weiterhin auch für unsere damit verknüpfte monistische Weltauffassung schon viel gewonnen sein, wenn eine allgemeine Anschauung von dem weiten Umfang des mikroskopischen Lebensreiches, von der Einfachheit und elementaren Bedeutung des »kleinsten Lebens« sich einen Platz im Bewusstsein unserer gebildeten Kreise erobert hat. Die niedersten Lebewesen, die wir hier als ~Protisten~, d. h. »~Erstlinge~« oder »~Urwesen~« zusammenfassen, werden in weiteren Kreisen auch heute noch sehr oft mit den unpassenden Namen Infusorien oder ~Infusionsthierchen~ (im weiteren Sinne!) bezeichnet. In den systematischen Lehrbüchern der Naturgeschichte werden sie meistens als ~Urthiere~ (oder »~Protozoa~«) aufgeführt. Die beste deutsche Bezeichnung für die ganze grosse Gruppe wäre vielleicht: ~Zellinge~ oder Zellwesen; denn es würde dadurch die wesentlichste Eigenthümlichkeit ihrer Organisation, die autonome Selbständigkeit und permanente Individualität ihres einfachen Zellen-Leibes in präcisester Weise ausgedrückt. Obgleich Viele von der Existenz der meisten mikroskopischen Protisten keine Ahnung haben, so kommt dennoch jeder Mensch unendlich oft mit ihnen in Berührung. Jeder hat beim Wassertrinken, beim Essen von Früchten, Austern und anderen rohen Speisen schon Tausende und Millionen von lebenden Protisten verschluckt, ohne sich dessen bewusst geworden zu sein. Denn obgleich diese merkwürdigen Geschöpfe von dem unbewaffneten Auge des Menschen zum grössten Theile gar nicht erkannt oder höchstens als ganz kleine Pünktchen wahrgenommen werden, sind sie dennoch in zahllosen, höchst mannigfaltigen und interessanten Formen allenthalben über unseren Erdball verbreitet. Unsere Mikroskope weisen uns dieselben überall im süssen und salzigen Wasser nach. Alle Bäche und Flüsse, alle Teiche und Seen, alle Tümpel und Gräben enthalten solche Urthierchen, oft in unglaublicher Masse. Man kann keinen Stein, keine Pflanze aus dem Wasser heben, ohne in dem daran haftenden schleimigen Ueberzug wenigstens einzelne Infusorien zu finden. Ebenso ist das Meer überall von ihnen belebt. Der weiche Schlamm, der den Meeresgrund bedeckt, besteht zum grossen Theil aus dergleichen Protozoen. Der feine schlammige Ueberzug, der bei ruhigem Wetter den klaren Meeresspiegel überzieht, ist aus Milliarden schwimmender Infusorien zusammengesetzt. Aber auch der Staub unserer Strassen, der Sand unserer Dachrinnen, die Humus-Erde unserer Felder und Wälder, enthält Millionen kleinster Infusorien-Keime, sowie eingetrocknete, aber noch lebensfähige Körper derselben. Wir brauchen bloss diesen Staub und Sand in einem Glase mit etwas Wasser zu übergiessen und diesen Aufguss einige Zeit in der Sonne stehen zu lassen, um durch unser Mikroskop Massen von beweglichen Infusorien wahrzunehmen; theils haben sie sich in kürzester Zeit aus jenen Keimen entwickelt, theils sind sie unter dem belebenden Einflusse des Wassers aus ihrem Trockenschlafe zu neuem Leben erwacht. Ist es ja doch gerade diese...

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Friedrich Hebbel's Schnock: ein niederländisches Gemälde (Schnock: A Dutch Painting) is a one-act play that packs a surprising punch. Written in the mid-19th century, it feels timeless in its setup: a clever premise, two characters locking horns, and a mystery hiding in plain sight.

The Story

Schnock, a cynical and frugal art dealer, picks up what he thinks is a mediocre Dutch painting at a cheap auction. He sees it as a simple object to flip for a profit. His plans change instantly when a man named Van der Straaten appears. This stranger is agitated and offers Schnock a huge sum of money to buy the painting back immediately. Instead of taking the easy cash, Schnock's curiosity—and greed—ignite. Why is this man so desperate? He refuses to sell, deciding the painting must conceal a value he hasn't yet uncovered. The rest of the play is a tense psychological duel as Schnock scrutinizes the canvas, trying to crack its secret before Van der Straaten's patience runs out.

Why You Should Read It

What I love about this play is how it turns a simple transaction into a deep character study. Schnock isn't a hero; he's often unlikeable in his stubbornness. But you understand him. Hebbel shows how the mere suggestion of a hidden truth can consume a person. Is the painting's secret about art, love, crime, or politics? The play is smart enough to let you wonder. The tension comes entirely from conversation and the growing obsession of a man staring at a silent piece of art.

Final Verdict

This is a gem for readers who enjoy classic stories with a modern-feeling thriller heart. If you like tight, dialogue-driven plots where the real action happens inside a character's head, you'll devour this. It's also a fantastic pick for anyone interested in art history or stories about obsession. Don't let the 19th-century publication date fool you—'Schnock' is a swift, engaging, and wonderfully paranoid little read.



🔓 Copyright Status

This is a copyright-free edition. It is now common property for all to enjoy.

Donna Wright
1 month ago

I didn't expect much, but the author's voice is distinct and makes complex topics easy to digest. One of the best books I've read this year.

Melissa Ramirez
1 year ago

A bit long but worth it.

Karen Robinson
7 months ago

Great reference material for my coursework.

John Hill
1 year ago

Perfect.

Kevin Lewis
6 months ago

I started reading out of curiosity and the arguments are well-supported by credible references. Definitely a 5-star read.

4.5
4.5 out of 5 (11 User reviews )

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