Nick Tappoli by J. C. Heer

(9 User reviews)   5393
By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Historical Travel
Heer, J. C. (Jakob Christoph), 1859-1925 Heer, J. C. (Jakob Christoph), 1859-1925
German
Hey, have you heard of 'Nick Tappoli'? It's this old Swiss novel that's surprisingly gripping. It follows a young man, Nick, who's caught between two worlds. He's trying to make his way in the city, but his past and the traditions of his mountain village keep pulling him back. It's not just about him, though. It's about a whole community on the edge of change. The real mystery is whether Nick can build a new life without losing who he really is. It's a quiet, thoughtful story that sticks with you. If you like character-driven books about place and identity, you should give this a try.
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~so markiert~. Im Original fetter Text ist =so gekennzeichnet=. Weitere Anmerkungen zur Transkription befinden sich am Ende des Buches. [Illustration] Nick Tappoli Roman von Jakob Christoph Heer 61.--70. Tausend [Illustration] Stuttgart und Berlin J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger 1922 Alle Rechte, insbesondere das Übersetzungsrecht, vorbehalten Für die Vereinigten Staaten von Amerika: Copyright, 1920, by J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger Stuttgart und Berlin Vorwort Vor etlichen Jahren überreichte mir eine inzwischen verstorbene Zürcher Dame in zwei Heften ihre Lebensbeschreibung wie die ihres Mannes, der ihr bereits im Tod vorangegangen war. Die alte, aber stets noch lebhafte »Frau Nick Tappoli« äußerte dabei die Hoffnung, daß mich die bewegten Schicksale, die in den Aufzeichnungen enthalten sind, zur Gestaltung eines Romans anregen möchten. Nun habe ich als Schriftsteller immer das Gefühl gehabt, daß für uns eigentlich nur die Stoffe gut und dankbar sind, die ohne äußeres Dazutun aus der eigenen Seele keimen und wachsen. So ließ der Roman der »Nick Tappoli« auf sich warten, und die Anregerin selber hat also die Erfüllung ihres Wunsches nicht mehr erlebt. In der langen Öde der Kriegszeit aber, die sich allem friedlich dichterischen Schaffen so furchtbar feindlich erwies, geriet ich wieder einmal über die beiden Manuskripte und suchte in ihrer Bearbeitung Vergessen von den wehen Eindrücken der Weltbegebenheiten. So entstand der Roman doch. Inwieweit nun das Werk das geistige Eigentum der Verstorbenen ist, inwieweit ich den Stoff ausgebaut und gerundet habe, möge vor den Lesern nicht erörtert werden; es genüge die Feststellung, daß ich die etwas merkwürdigen Linien der Handlung getreu aus den Heften der Zürcher Dame übernommen habe und mir nur an ihrer Vereinfachung gelegen sein ließ. Ich machte dabei die alte Erfahrung, daß die Wirklichkeit des Lebens viel freier und willkürlicher mit den Menschenschicksalen spielt, als es die dichterische Phantasie in einer nach künstlerischen Gesichtspunkten aufgebauten Erzählung wagen darf. Der Leser möge es entschuldigen, wenn er Spuren davon auch im Buche noch findet. Bei dem teilweise Zürcher örtlichen Gepräge des Buches liegt mir noch an der Erklärung, daß ich darin alles, was auf bekannte Lebende oder Verstorbene deuten könnte, nach bestem Wissen und Gewissen ausgemerzt habe. Das beliebte Spiel, die Vorbilder der Gestalten eines Romans auszuforschen, hätte in diesem Fall keinen Sinn und würde nur zu falschen Vermutungen führen. Möge »Nick Tappoli« aufgenommen werden als das, was das Buch ist: ein mitten aus der Flut des Lebens geschöpftes Beispiel menschlichen Ergehens, ein Zeugnis, wie Kraft und Unvermögen, Irrtum und Erkenntnis uns den Weg bereiten. J. C. Heer 1 Das Städtchen Eglisau an der Steilhalde des Oberrheins bildet den Zugang zum Rafzerfeld, einem rechtsrheinischen Lappen Schweiz inmitten badischen Gebietes. Nur durch die holzverschalte Brücke, an deren Sprengwerk ein Wald von Stämmen verwendet worden ist, hängt es mit der Landschaft von Zürich zusammen, der es im fünfzehnten Jahrhundert durch friedlichen Kauf einverleibt worden ist. Vom Mittelalter an bis zum Aufkommen der Eisenbahnen hat der Ort auf dem in heller Bläue einherwogenden Strom viele muntere Bilder gesehen: in den Weidlingen, den langen, schmalen Kähnen, die mit großer Sicherheit über Wirbel und Klippen hinweggleiten, die Kaufleute und das fahrende Volk, das von Konstanz her auf die Zurzacher und Basler Messe zog, und auf den Flößen, welche die mächtigen Alpentannen für den Schiffbau nach den Niederlanden führten, allerlei Reisende, die um billiges Geld die Welt sehen wollten. Selten wohl glitt ein Fahrzeug an Eglisau vorüber; ein jedes fast machte kurzen Halt, und die Insassen ließen sich den Rotwein des Städtchens munden, das wie der Vogel in sein Nest mitten in Weinberge hineingebettet liegt. Als aber hüben und drüben in den Ländern am Rhein Eisenbahnen entstanden, erlosch der Verkehr auf dem Strom...

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I stumbled upon this 1908 novel by Swiss author J.C. Heer, and it was a wonderful, unexpected find. It's a story that feels both specific to its time and strangely timeless.

The Story

The book follows Nick Tappoli, a young man from a rural Alpine village. He leaves for the city, drawn by the promise of opportunity and modern life. But success there means navigating a different set of rules and leaving parts of himself behind. Meanwhile, back home, his community is grappling with its own changes. The story moves between these two settings, showing Nick's personal struggle and the larger tensions between old ways and new ambitions.

Why You Should Read It

Heer writes with real affection for his setting and people. Nick isn't a perfect hero; he's flawed and sometimes confused, which makes him feel genuine. The book's strength is how it shows that 'progress' isn't simple. What do we gain, and what do we sacrifice, when we chase a different future? It's a gentle but firm look at questions we still ask today.

Final Verdict

This is for readers who enjoy quiet, thoughtful novels centered on character and place. If you like stories about cultural change, or if you've ever felt torn between where you're from and where you're going, you'll connect with Nick's journey. It's a beautifully observed slice of life from over a century ago that still has a lot to say.



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This is a copyright-free edition. Preserving history for future generations.

Kenneth Thomas
1 year ago

Surprisingly enough, it manages to explain difficult concepts in plain English. A valuable addition to my collection.

Andrew Harris
1 month ago

Compatible with my e-reader, thanks.

Steven Walker
2 months ago

After finishing this book, the plot twists are genuinely surprising. Thanks for sharing this review.

Sandra Jackson
1 year ago

Simply put, it manages to explain difficult concepts in plain English. Thanks for sharing this review.

5
5 out of 5 (9 User reviews )

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