Le péril jaune by Yakov Aleksandrovich Novikov

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By Ava Marino Posted on Jan 2, 2026
In Category - Historical Travel
Novikov, Yakov Aleksandrovich, 1849-1912 Novikov, Yakov Aleksandrovich, 1849-1912
French
Ever wonder where the term 'Yellow Peril' came from? This 1904 book is the source, and reading it is like stepping into a time machine set to 'peak European anxiety.' Novikov, a Russian writer, spins a wild tale about a secret society of Chinese elites plotting world domination. It's not just fiction—it's the birth of a racist idea that shaped history. Reading this feels like finding the original blueprint for a century of fear-mongering. It's uncomfortable, eye-opening, and shows how a story can become a dangerous weapon. If you want to understand the roots of modern racism, this is a disturbing but essential piece of the puzzle.
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Abenteuern. Davon hatte ich an den europäischen Fronten genug gesehen. Diesmal sehnte ich mich vor allem danach, die Weltreiche des Altertums, Assyrien und Babylonien, und die Ergebnisse der modernen Forschung auf diesem ehrwürdigsten Boden der Erde kennen zu lernen. Ich wollte die altberühmten Städte sehen, die der Spaten der Archäologen jetzt aus vieltausendjährigem Schlummer geweckt hat. Den Leser an der überreichen Fülle meiner Eindrücke teilnehmen zu lassen, ist die vornehmste Aufgabe dieses Buches. Bald aber wird er merken, daß meine Reise in kriegerischer Zeit vor sich ging. Er hört den Schritt marschierender Soldaten und sieht deutsche Batterien in türkischen Diensten den königlichen Euphrat hinabfahren. Der Kanonendonner von Kut-el-Amara dringt an sein Ohr, und ich kann ihm einige Mitteilungen über den Vormarsch der Engländer in Mesopotamien nicht ersparen. Doch diese Gegenwartsbilder ziehen nur flüchtig vorüber vor dem machtvollen Hintergrund des Altertums. Den Kampf der Osmanen gegen Rußland kann ein Schwede nicht aufmerksam genug verfolgen. Denn er berührt die Zukunft seiner Heimat näher, als viele meiner Landsleute zugeben wollen. Bisher war Rußland auch +unser+ Erbfeind -- die nächste Zukunft wird zeigen, ob der jetzige Umsturz den Erbfeind in einen Freund verwandelt hat. Seit Karl XII. den Europäern die Augen für die moskowitische Gefahr öffnete und die Vernichtung des slawischen Großstaates als das unumstößliche politische Ziel seiner Nachbarn bezeichnete, haben Schweden und die Türkei das gleiche Lebensinteresse gehabt. Der Sieg des einen war auch des andern Vorteil, die Niederlage des einen auch der Schaden des andern. Schwedens Mißgeschick gab den russischen Zaren stets die Hände im Süden frei. Türkische Niederlagen sicherten ihnen den Rücken vor gefährlichen Feinden, wenn sie es für angebracht hielten, ihre Aufmerksamkeit auf unsre Grenzen zu richten. Das Gemeinsame in den politischen Bedürfnissen Schwedens und der Türkei hat dennoch nicht vermocht, sie zu förderlicher Zusammenarbeit zu vereinen, nicht einmal da, wo es nur die Abwehr galt. Und doch hat die geographische Lage beider, die die Flanken des moskowitischen Reiches umfaßt, jedem von ihnen mit oder gegen seinen Willen eine außerordentlich wichtige Rolle aufgezwungen. Schweden hält Rußland vom Meere ab und sperrt seine Verbindungen mit Westeuropa. Das bisherige Rußland -- unter dem Zepter des Zaren -- hat unser bloßes Dasein stets als einen erstickenden Druck empfunden; die Lehren des Weltkrieges haben diese Wahrheit nur bestätigt. Rußlands auswärtige Politik will diese Fesseln sprengen. Andrerseits kann die künftige Sicherheit Schwedens und der Türkei zu keinem billigeren Preise errungen werden, als durch Verwirklichung der Pläne Karls XII.! Denn die neue Staatsform, mit der Rußland soeben die Welt überrascht hat, gibt keinerlei Bürgschaft für die Zukunft. Nichts könnte törichter sein, als blind auf ihren Bestand zu vertrauen! [Illustration: +Halil Pascha+, der Nachfolger des Feldmarschalls von der Goltz. Mit eigenhändiger Unterschrift.] Die Stellung der Türkei zur westeuropäischen Frage im modernen Sinn ergab sich, als die Moskowiter ohne historisches Recht den Weg nach dem Bosporus und den Dardanellen einschlugen und ohne Umschweife erklärten, ihr Ziel sei „Zarigrads (Konstantinopels) Befreiung“! Zur selben Zeit wollte Karl XII. alle Kräfte sammeln zum gemeinsamen Kampf gegen einen Feind, dessen Charakter und Entwicklungsmöglichkeiten er wie kein andrer vor oder nach ihm mit prophetischem Blick durchschaute. Vergebens aber rief er Schweden, Polen und Türken auf. Sein Plan kam nicht zur Ausführung, nicht zum wenigsten weil westeuropäische Mächte den Russen Helferdienste leisteten. Nach Karls XII. Tode war Schweden wie Polen und die Türkei durch innere Zwistigkeiten geschwächt, die Rußland und England -- damals wie jetzt in brüderlicher Eintracht -- anfachten und schürten. Polen verschwand. Schweden wurde einstweilen durch Gustav III. gerettet. Den Türken aber öffnete der verhängnisvolle Vertrag von Kütschük-Kainardschi (1774) die Augen über die dunklen Pläne, die schon Zar Peter der Große im...

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First things first: this isn't a fun adventure story. It's a piece of propaganda dressed up as a thriller. Written in 1904, it came out during a time when Western powers were deeply nervous about rising Asian influence, especially from Japan and China.

The Story

Novikov presents his book as a collection of 'found documents' and secret reports. The plot follows a shadowy, all-powerful Chinese organization called 'The Yellow Hand.' This group, led by cunning aristocrats and scholars, is secretly orchestrating a global takeover. They use everything from economic pressure and mass migration to covert military strategies to weaken Europe from within. The book reads like a paranoid checklist of fears: they'll out-breed us, they'll buy our land, they'll corrupt our culture. It's a single, sustained argument that Asia is an existential threat to the white world.

Why You Should Read It

I'll be honest, you don't read this for great characters or a satisfying plot. You read it as a historical artifact. It's chilling to see how skillfully Novikov mixes a few grains of truth (like real geopolitical tensions) with a mountain of pure fantasy and racism to create a compelling narrative of fear. Seeing the 'Yellow Peril' myth constructed from whole cloth is a masterclass in how dangerous ideas spread. It makes you think about the scary stories we tell ourselves today about other groups of people.

Final Verdict

This book is for readers interested in the history of ideas, racism, and propaganda. It's perfect for anyone studying how literature influences politics, or for those who want to understand the deep historical roots of modern anti-Asian sentiment. Approach it not as a novel, but as a primary source—a direct line into the paranoid mindset of an era. It's a difficult, often ugly read, but an important one if we want to recognize the same old stories when they get repackaged for a new century.



🔓 Community Domain

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