In Monsun und Pori by Richard Wenig

(7 User reviews)   5168
By Ava Marino Posted on Dec 26, 2025
In Category - Historical Travel
Wenig, Richard, 1891- Wenig, Richard, 1891-
German
Ever wonder what happens when a man from a completely different world gets dropped into a remote Finnish village? That's the wild ride Richard Wenig takes us on in 'In Monsun und Pori'. It's not just a travel story—it's a full-on culture shock. The narrator, a German used to a certain way of life, finds himself in the stark, quiet landscapes of Finland. The real mystery isn't about a place on a map, but how two worlds can collide. It's a surprisingly funny and sometimes awkward look at what happens when you're the outsider, trying to make sense of everything from the weather to the local customs. If you've ever felt out of place, you'll get this book.
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endloser Buschsteppen, in denen sie sich abspielen, schildern. Ein verbotenes Paradies sind für uns Deutsche vorläufig diese fernen Zonen, nach denen wir uns mit dem Wandertrieb unserer Urväter, der Zimbern und Teutonen, der Goten und Vandalen, sehnen. Sie haben ihr Sehnen, da wo man sie hindern wollte, mit Feuer, Schwert und trotziger Kraft in Taten umgewandelt. Mögen sich die Völker hüten, die uns zu demselben Mittel zwingen! RICHARD WENIG _EINLEITUNG_ An einem lichten Junimorgen im Jahre 1914 steuerte ein schlanker Kreuzer, von der Heimat kommend, durch die palmenumsäumte Einfahrt von Daressalam, um den Schutz der deutschen Interessen in den Gewässern des westlichen Indischen Ozeans und an der deutsch-ostafrikanischen Küste zu übernehmen -- S. M. S. »Königsberg«. Donnernd krachte über die im hellen Morgenlicht daliegenden weißen Tropenhäuser, die Kirchen, die Boma hinweg der Salut, und leise fächelte der anhebende Monsun in den schlanken, hochstämmigen Palmenwäldern. Die Eingeborenen kamen staunend, und die Kunde ging von Dorf zu Dorf, an der Küste und im Innern weitererzählt, daß ein großes deutsches Schiff mit drei dicken Schornsteinen im Hafen von Daressalam läge, mächtiger und stärker als alle, auch die englischen, die sie bisher gesehen! Sämtliche Hafenstädte sollten angelaufen werden! Vor Tanga, in der Mansabucht, vor Bagamojo lag der graue Kreuzer, immer umgeben von einer Menge großer und kleiner Boote, Einbäumen und Dhaus, voll von neugierigen Kindern des Landes. -- Ende Juli ballten sich schwarze Gewitterwolken -- eifrig arbeiteten die Kabel! Dann schwiegen sie -- -- sie waren in englischer Hand. Da verließ der Kreuzer seinen Hafen, -- in der letzten Julinacht verschwand für ihn am Horizont der dunkle Streifen der ostafrikanischen Küste. I. IM INDISCHEN OZEAN [Illustration: Ornament] Kap Guardafui Zehn Uhr nachts -- man könnte meinen mittags -- so hell strahlt die runde Scheibe des Vollmondes über dem rauschenden Indischen Ozean. Er rauscht wie ein Fluß, dessen Lauf durch mächtige Felsblöcke gehemmt wird und sich nun in weißschäumendem Gischt rasend durch sein eingeengtes Bett zwängt. Von Süden, Südwesten kommend, peitscht ihn der Monsun mit elementarer Wucht und kämmt den im Mondlicht glitzernden Seen die schäumenden Köpfe, so daß die langen Spritzer weithin flatternden weißen Greisenhaaren gleichen. In lang ausholenden gleichmäßigen Schwingungen rollt der kleine Kreuzer »Königsberg« von Backbord nach Steuerbord, Steuerbord nach Backbord, tief mit dem Bug eintauchend oder ihn hoch über den Horizont hebend. Seine Masten beschreiben lang hingezogene Ellipsen an dem strahlenden hellen Tropenhimmel, Kurven, deren Linien sich manchmal in wunderlichen Winkeln schneiden und verflechten, wenn der schlanke graue Leib schräg in ein Wellental taucht und der Flaggenknopf des Großmastes sich nach vorn zu verschieben scheint. Die von achtern auflaufenden Seen rollen mit dumpfem Rauschen unter dem Heck durch und wischen dann brausend die grauen Flanken entlang. Pfeifend und stöhnend singt die Takelage ihr eintöniges Lied, das im An- und Abschwellen der Monsun ihr entlockt. Da drüben, weit im Westen, liegt der glühendste Teil des heißen Afrika: das Somaliland, dieses Land der weiten, unermeßlich weiten Sandwüsten, Sandberge, Sandebenen. Nehmen wir das Segelhandbuch zur Hand und sehen wir nach, was es über diese sich endlos nach Norden und Süden ausdehnende Küste schreibt, so finden wir, daß es fast nichts weiß, denn wenig ist darüber bekannt. Die Einwohner, schlanke, schwarze Gestalten vom Stamm der Somali, haben es bisher verstanden, die Geheimnisse ihres Landes zu hüten. In nicht aufzufindenden Schlupfwinkeln leben sie im Innern der weiten Wüste als Nomaden, oft ihre Lagerplätze wechselnd, und überfallen die Besatzungen der an ihrer Küste gescheiterten Schiffe. Selten hat man von diesen armen Schiffbrüchigen wieder gehört -- sie werden weit ins Innere des sonnendurchglühten Sandlandes geschleppt oder kurzerhand erschlagen. Dreimal haben die Italiener, die dem Namen nach Herren dieses...

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Richard Wenig's In Monsun und Pori is a fascinating snapshot of a world that feels both familiar and utterly foreign. Written in the early 20th century, it captures a moment of cross-cultural encounter that still resonates today.

The Story

The book follows the author's own experiences as a German visitor in Finland, specifically around the Pori region. It's less a plotted novel and more a series of vivid observations. Wenig describes the imposing Finnish landscape—the vast forests (the 'Pori') and the dramatic coastal weather (the 'Monsun'). He paints pictures of the people he meets, their daily routines, and their quiet, resilient character. The central thread is his own journey of understanding, moving from initial bewilderment to a deeper appreciation for a life so different from his own.

Why You Should Read It

What makes this book special is Wenig's voice. He's a curious and often humorous guide. You can feel his genuine surprise at the differences he finds, and his writing avoids being judgmental. Instead, he seems charmed by the Finns' directness and their connection to nature. It’s a quiet book about paying attention. In a time when we're so connected digitally, there's something refreshing about reading a firsthand account of truly trying to connect with a different culture, face-to-face, without any filters.

Final Verdict

This is a perfect little find for readers who love armchair travel, historical memoirs, or quiet slices of life. It’s not a fast-paced adventure, but a thoughtful stroll through another time and place. If you enjoy writers who observe the small details that make a culture unique, you'll feel right at home with Wenig. Think of it as a literary postcard from a century ago, still delivering a clear and charming message.



🔓 Free to Use

This publication is available for unrestricted use. Preserving history for future generations.

Elijah Robinson
1 year ago

The layout is very easy on the eyes.

Margaret Garcia
1 year ago

I didn't expect much, but the emotional weight of the story is balanced perfectly. I couldn't put it down.

4.5
4.5 out of 5 (7 User reviews )

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