Die älteste Kunst, insbesondere die Baukunst der Germanen von der…

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Historical Travel
Haupt, Albrecht, 1852-1932 Haupt, Albrecht, 1852-1932
German
Ever wonder what our ancestors were building before the Romans showed up? This book takes you on a journey back to the very origins of Germanic art and architecture, long before the famous cathedrals and castles we know. It's like an archaeological detective story, trying to piece together a lost world from fragments of wood, stone, and myth. Haupt argues that the Germanic peoples had a sophisticated artistic tradition of their own, one that gets overshadowed by later Roman and Gothic styles. If you're curious about the deep roots of European culture and the creative spirit of ancient tribes, this is a fascinating, if dense, starting point.
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unverändert; fremdsprachliche Ausdrücke wurden nicht korrigiert. Einige Personen- und Ortsnamen entsprechen nicht immer den heutigen Rechtschreibnormen, dennoch verbleiben sie gegenüber den Original unverändert, sofern diese im Text mehrfach vorkommen. Das Inhaltsverzeichnis wurde vom Bearbeiter hinzugefügt. Insbesondere durch deren thematische Zusammenstellung zu Einschubtafeln ist die Nummerierung der Abbildungen nicht immer fortlaufend. Besondere Schriftschnitte werden im vorliegenden Text mit Hilfe der folgenden Symbole gekennzeichnet: kursiv: _Unterstriche_ gesperrt: +Pluszeichen #################################################################### [Illustration: S. Miguel de Lino. (In ursprünglicher Gestalt.)] DIE ÄLTESTE KUNST INSBESONDERE DIE BAUKUNST DER GERMANEN VON DER VÖLKERWANDERUNG BIS ZU KARL DEM GROSSEN [Illustration] VON ALBRECHT HAUPT LEIPZIG · H·A·LUDWIG DEGENER · 1909 Alle Rechte vorbehalten, besonders das der Übersetzung, auch in den Ländern, die der Berner Konvention nicht angehören Copyright by +H. A. Ludwig Degener+ Spamersche Buchdruckerei in Leipzig SEINER HOHEIT DEM HERZOGE JOHANN ALBRECHT ZU MECKLENBURG REGENTEN DES HERZOGTUMS BRAUNSCHWEIG DEUTSCHLANDS VORLEUCHTENDEM FÜHRER ZU NEUER KOLONIALTÄTIGKEIT SEI DIES BILD URALTER GERMANISCHER KULTURARBEIT IN TIEFSTER EHRFURCHT VEREHRUNGSVOLL DARGEBRACHT. Zum Geleit! Dieses Buch ist ein Versuch, ein erster noch unsicherer Schritt auf bisher nicht begangenem Wege. Aber ich glaube nicht nur, daß er einmal, sondern sogar, daß er gerade jetzt gewagt werden mußte, da die Zeit dazu gekommen scheint, da sich in allen germanischen Völkern der Wunsch nach solchem Rückblick regt. Wenigstens deutet darauf die sich häufende Vorarbeit über so viele Einzelheiten. Doch hat bisher noch niemand es unternommen, das Material, das sich so gewaltig angesammelt hat, zu vereinigen, planmäßig zu gliedern, zu einem Ganzen zusammenzubauen. Freundliche Nachsicht darf daher wohl gewährt werden in Anbetracht der Schwierigkeit des Gewollten. Was ich vor allem erstrebte, ist ja vielleicht gelungen: einen Zusammenhang, einen Faden aufzufinden, an den sich das scheinbar so weit auseinanderliegende Einzelne jetzt doch aufreihen ließ. Und ferner, den Nachweis zu liefern, daß da, wo vorher nichts zu sein schien, doch etwas, ja mehr, als je zu erwarten war, vorhanden ist; daß die Kindheit unserer germanischen Volksstämme keineswegs des goldenen Glanzes der Schönheitsfreude und des künstlerischen Lebensschmuckes, noch auch sogar eigener Gestaltungskraft und eigenen Wollens auf diesem Gebiete entbehrte. Sollte mein Versuch dazu helfen, daß in dem unübersehbaren Mosaikbilde der Kunst auch eine bescheidene Ecke als der ältesten germanischen zugehörig anerkannt würde, und daß die heute durch so manche schwere Einwirkung auseinandergetriebenen germanischen Völker sich ihrer gemeinsamen künstlerischen Kindheit mit einiger Freude erinnerten, wenigstens solche Erinnerungen mit Liebe weiterpflegten, so wäre die wichtigste Aufgabe gelöst. Fern lag es mir natürlich, hier den Weg anderer wertvoller und fruchtbringender Studien durchkreuzen oder abschneiden zu wollen. Weit ferner noch, etwa zu behaupten, daß die als „germanisch“ geschilderte Kunst so, wie sie hier erscheint, ohne jede fremde Einwirkung aus Wotans Haupte gesprungen sei. Vielmehr hatte sie so gut als jede andere ihre Vorläufer, ihre Quellen, aus denen sie schöpfte, und in vielen Fällen mag sie, wie kluge Männer es bereits sich dachten, Trägerin bestimmter künstlerischer Erbschaften, selbst Vermittlerin zwischen Ost und West, Ausfüllerin sonst klaffender Lücken in der Entwicklung oder nur Erhaltung der Kunst gewesen sein. Aber wo sie sich Fremdes zu eigen gewonnen hat, da darf man dieses als nun ihr gehörig ansehen, darf in Anerkennung nach eigenem Geschmacke erfolgter Auswahl für sie in Anspruch nehmen, daß solche Aneignung aus innerem Grunde, nicht nach Zufälligkeiten, vor sich ging. Was der Germane so in sich aufnahm, wurde ein Teil seines jungen Selbst, verschmolz mit älterem Besitze zu neuem Ganzen. Wie nun, davon wollte ich ein Bild zu geben versuchen. Nicht jedoch davon, woher solche fremde Bestandteile kamen, die hier zu frischem Leben zusammenwuchsen. Insbesondere ist mir die Kunst des Orients allzu wenig vertraut, als daß ich Zusammenhänge dorther nachzuweisen versuchen dürfte, auch wenn ich das gewollt...

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Okay, let's be clear: this isn't a beach read. "Die älteste Kunst..." is a serious, academic work from the late 19th century. But don't let that scare you off if you're into deep history.

The Story

There isn't a plot in the traditional sense. Instead, think of it as a grand investigation. Albrecht Haupt sets out to prove a point: that the ancient Germanic tribes (think pre-Roman contact, way before Vikings) weren't just barbarians living in huts. He combs through archaeological finds, analyzes old sagas and language, and looks at surviving folk art to reconstruct their earliest architecture and artistic style. He's building a case for a distinct, beautiful, and intelligent design tradition that existed long before outside influences changed everything.

Why You Should Read It

It makes you look at history differently. We're so used to seeing European history through a Roman lens. This book tries to shift that focus to the forest, the village, and the hall. It's about the creativity born from a specific place and climate. Haupt's passion is obvious—he's championing an underdog narrative in art history. You get a real sense of someone trying to rescue a legacy from obscurity, piece by scholarly piece.

Final Verdict

This is a niche book for a specific reader. It's perfect for history buffs, architecture students, or anyone with Germanic ancestry who wants to go beyond the stereotypes. It's dense, it's old-fashioned in its writing, and it requires patience. But if you've ever stared at a half-timbered house or an old wooden church and wondered, "Where did this style really begin?" Haupt offers a compelling, foundational theory. Just have a dictionary (or Wikipedia) handy for the technical terms!



📢 No Rights Reserved

This text is dedicated to the public domain. Thank you for supporting open literature.

Jennifer Miller
1 year ago

Having read this twice, the arguments are well-supported by credible references. I couldn't put it down.

Carol Martinez
1 year ago

Honestly, the flow of the text seems very fluid. Highly recommended.

Ashley Hill
1 year ago

Wow.

5
5 out of 5 (3 User reviews )

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