Der Mann im Mond by Wilhelm Hauff

(8 User reviews)   4012
By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Historical Travel
Hauff, Wilhelm, 1802-1827 Hauff, Wilhelm, 1802-1827
German
Ever wondered about the face in the moon? Wilhelm Hauff's 'Der Mann im Mond' (The Man in the Moon) spins that old nursery rhyme into a wild, early-19th-century adventure. It's not a quiet fairy tale—it's a story packed with a strange inheritance, a shadowy secret society, and a young man thrown into a conspiracy that reaches from Earth to the lunar surface. Think of it as a historical fantasy mystery, written with the playful spirit of someone who clearly loved a good yarn. If you like stories where nothing is as it seems and the hero has to puzzle his way through a world of eccentric characters, this hidden gem is a delightfully weird trip.
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"werdet schon sehen"--"man kann nicht wissen, was kommt" fallen. Wir wissen es übrigens und können reinen Wein darüber einschänken: Präsidents Ida war vor wenigen Stunden aus der Pension zurückgekommen; er, der alte Hausfreund, war zufällig dort, als sie ankam; er hatte nicht eher geruht, bis sie versprochen hatte, das ganze Haus in Alarm zu setzen, das Blondenkleid, in welchem sie bei Hofe war präsentiert worden, ausbügeln zu lassen und auf den Ball zu kommen. Wie spitzte er sich auf die langen Gesichter der Damen, auf die freundlichen Blicke der Herren, wenn er die wunderschöne Dame in den Saal führen würde; denn _kennen_ konnte sie im ersten Augenblicke _niemand_. Wo hatte nur das Mädchen die Zeit hergenommen, so recht eigentlich bildhübsch zu werden? Als sie vor drei Jahren abreiste, wie besorglich schaute da der gute Hofrat dem Wagen nach! Er hatte sie auf dem Arm gehabt, als sie kaum geboren war; bis zu ihrem vierzehnten Jahre hatte er sie alle Tage gesehen, hatte sie früher auf dem Knie reiten lassen, hatte sie nachher, trotz dem Schmollen der Präsidentin, zu allen tollen Streichen angeführt. Er liebte sie wie sein eigenes Kind; aber er mußte sich vor drei Jahren doch gestehen, daß ihm angst und bange sei, was aus dem wilden Ding werden solle, das man da in die Residenz führe, um sie menschlich zu machen. Denn wollte man ein Mädchen sehen, das zur Jungfrau und fürs Haus völlig verdorben schien, so war es Präsidents Wildfang; einen solchen Unband traf man auf zwanzig Meilen nicht. Kein Graben war ihr zu breit, kein Baum zu hoch, kein Zaun zu spitzig; sie sprang, sie klimmte, sie schleuderte trotz dem wildesten Jungen; hatte sie doch selbst einmal heimlich ihren Damensattel auf den wilden Renner ihres Bruders, des Leutnants, gebunden und war durch die Stadt gejagt, als sollte sie Feuer reiten! Dabei war sie mager und unscheinbar, scheute vor jeder weiblichen Arbeit, und der einzige Trost der gnädigen Mama war, daß sie Französisch plappere wie ein Stärchen und daß, trotz ihrem Umherrennen in der Märzsonne, ihr Teint dennoch trefflich erhalten sei. Aber jetzt--! Nein, was war mit diesem Mädchen in den kurzen drei Jahren eine Veränderung vorgegangen! Wenigstens um einen Kopf war sie gewachsen, alles an ihr hatte eine Rundung, eine zarte Fülle bekommen, die man sonst nicht für möglich gehalten hätte; das Haar, das sonst, wie oft man es auch kämmte und an den Kopf hinsalbte, der wilden Hummel in unordentlichen Strängen und Locken um den Kopf flog, war jetzt der herrlichste Kopfputz, den man sich denken konnte. Die Augen waren glänzender, und doch fuhren sie nicht, wie ehemals, wie ein Feuerrädchen umher, alles anzuzünden drohend. Die Wangen bedeckte ein feines Rot, das bei jedem Atemzug in alle Schattierungen von zartem Rosa bis ins Purpurrot wechselte; das liebe Gesichtchen war oval und hatte eine Würde bekommen, über die der staunende Hofrat lächeln mußte, so sehr er sie bewunderte. Dieses Götterkind, diesen Ausbund von Liebenswürdigkeit, erwartete der Hofrat; dem guten alten Junggesellen pochte das Herz beinahe hörbar, wenn er an sein Gold-Idchen dachte. Wie mußte sie erst im Ballkleide aussehen, wenn sie ihn in dem Reiseüberröckchen und in der Haube _à la jolie femme_ beinahe närrisch machte; wie mußte sie erst strahlen, wenn sie, wie sie ihm versprochen, die Haare nach dem allernagelfunkelneuesten Geschmack, die schöne Stirne und den schlanken Hals, die wie aus Wachs geformten Partien, welche die handbreiten Brüsseler Kanten umziehen sollten, mit dem Amethystschmuck schmückte, den sie von ihrer Pate, der Fürstin Romanow, geschenkt bekommen hatte. Ihm, ihm hatte sie mit all jener Herzlichkeit, mit der sie früher versprochen, einen Spaziergang mit ihm zu...

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Let's talk about a book that proves some ideas are truly timeless. Wilhelm Hauff wrote 'Der Mann im Mond' in the 1820s, but its central joke—what if the 'Man in the Moon' was real?—feels like it could fuel a modern novel or film. Hauff takes a simple childhood concept and builds a whole, strange world around it.

The Story

The plot kicks off with Peter, a young man who inherits a peculiar set of items from his eccentric uncle. This isn't just a dusty old clock; it's a collection of bizarre artifacts that seem to point toward a secret: the existence of a society connected to the lunar inhabitant. Peter's inheritance pulls him into a web of oddball scholars, cryptic clues, and a race to understand a truth that might just be out of this world. The story moves from drawing rooms to hidden meetings as Peter tries to separate cosmic fact from very earthly fiction.

Why You Should Read It

Hauff's charm is in his tone. He writes with a wink, fully aware he's asking you to believe something silly, and that makes it all the more fun. The characters are exaggerated and humorous, from pompous academics to wide-eyed dreamers. Underneath the adventure, it's really about the human love for mystery and our desire to find meaning and connection, even in the patterns of the night sky. It’s a playful poke at how far we'll go to believe in a good story.

Final Verdict

This is a perfect pick for readers who enjoy classic adventure with a dose of gentle satire. If you like the feel of Jules Verne's journeys or the cozy, puzzling mysteries in Dickens, but wish they were a bit quirkier, you'll find a friend in Hauff. It's a short, inventive escape that reminds us storytelling has always been about wonder and a little bit of nonsense.



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Daniel White
4 months ago

If you enjoy this genre, it provides a comprehensive overview perfect for everyone. Thanks for sharing this review.

Joseph Jackson
1 year ago

I stumbled upon this title and the content flows smoothly from one chapter to the next. A true masterpiece.

Elijah Perez
1 year ago

Great reference material for my coursework.

Melissa Taylor
8 months ago

After hearing about this author multiple times, the storytelling feels authentic and emotionally grounded. Definitely a 5-star read.

James Gonzalez
1 year ago

If you enjoy this genre, the plot twists are genuinely surprising. Highly recommended.

5
5 out of 5 (8 User reviews )

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