Bagdad, Babylon, Ninive by Sven Anders Hedin

(5 User reviews)   3865
By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Historical Travel
Hedin, Sven Anders, 1865-1952 Hedin, Sven Anders, 1865-1952
German
Ever wondered what it was like to be one of the last great explorers, mapping lands the West had only heard about in ancient texts? That's Sven Hedin. Forget dry history—this is his personal diary from the edge of the known world. He doesn't just visit Baghdad and the ruins of Babylon; he gets lost in sandstorms, bargains with local leaders, and tries to separate fact from legend in places soaked in biblical stories. The real conflict isn't with nature, though. It's in his head: the thrill of discovery versus the weight of realizing these ancient empires are now just crumbling bricks under the sun. It's adventure archaeology, straight from the source.
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Abenteuern. Davon hatte ich an den europäischen Fronten genug gesehen. Diesmal sehnte ich mich vor allem danach, die Weltreiche des Altertums, Assyrien und Babylonien, und die Ergebnisse der modernen Forschung auf diesem ehrwürdigsten Boden der Erde kennen zu lernen. Ich wollte die altberühmten Städte sehen, die der Spaten der Archäologen jetzt aus vieltausendjährigem Schlummer geweckt hat. Den Leser an der überreichen Fülle meiner Eindrücke teilnehmen zu lassen, ist die vornehmste Aufgabe dieses Buches. Bald aber wird er merken, daß meine Reise in kriegerischer Zeit vor sich ging. Er hört den Schritt marschierender Soldaten und sieht deutsche Batterien in türkischen Diensten den königlichen Euphrat hinabfahren. Der Kanonendonner von Kut-el-Amara dringt an sein Ohr, und ich kann ihm einige Mitteilungen über den Vormarsch der Engländer in Mesopotamien nicht ersparen. Doch diese Gegenwartsbilder ziehen nur flüchtig vorüber vor dem machtvollen Hintergrund des Altertums. Den Kampf der Osmanen gegen Rußland kann ein Schwede nicht aufmerksam genug verfolgen. Denn er berührt die Zukunft seiner Heimat näher, als viele meiner Landsleute zugeben wollen. Bisher war Rußland auch +unser+ Erbfeind -- die nächste Zukunft wird zeigen, ob der jetzige Umsturz den Erbfeind in einen Freund verwandelt hat. Seit Karl XII. den Europäern die Augen für die moskowitische Gefahr öffnete und die Vernichtung des slawischen Großstaates als das unumstößliche politische Ziel seiner Nachbarn bezeichnete, haben Schweden und die Türkei das gleiche Lebensinteresse gehabt. Der Sieg des einen war auch des andern Vorteil, die Niederlage des einen auch der Schaden des andern. Schwedens Mißgeschick gab den russischen Zaren stets die Hände im Süden frei. Türkische Niederlagen sicherten ihnen den Rücken vor gefährlichen Feinden, wenn sie es für angebracht hielten, ihre Aufmerksamkeit auf unsre Grenzen zu richten. Das Gemeinsame in den politischen Bedürfnissen Schwedens und der Türkei hat dennoch nicht vermocht, sie zu förderlicher Zusammenarbeit zu vereinen, nicht einmal da, wo es nur die Abwehr galt. Und doch hat die geographische Lage beider, die die Flanken des moskowitischen Reiches umfaßt, jedem von ihnen mit oder gegen seinen Willen eine außerordentlich wichtige Rolle aufgezwungen. Schweden hält Rußland vom Meere ab und sperrt seine Verbindungen mit Westeuropa. Das bisherige Rußland -- unter dem Zepter des Zaren -- hat unser bloßes Dasein stets als einen erstickenden Druck empfunden; die Lehren des Weltkrieges haben diese Wahrheit nur bestätigt. Rußlands auswärtige Politik will diese Fesseln sprengen. Andrerseits kann die künftige Sicherheit Schwedens und der Türkei zu keinem billigeren Preise errungen werden, als durch Verwirklichung der Pläne Karls XII.! Denn die neue Staatsform, mit der Rußland soeben die Welt überrascht hat, gibt keinerlei Bürgschaft für die Zukunft. Nichts könnte törichter sein, als blind auf ihren Bestand zu vertrauen! [Illustration: +Halil Pascha+, der Nachfolger des Feldmarschalls von der Goltz. Mit eigenhändiger Unterschrift.] Die Stellung der Türkei zur westeuropäischen Frage im modernen Sinn ergab sich, als die Moskowiter ohne historisches Recht den Weg nach dem Bosporus und den Dardanellen einschlugen und ohne Umschweife erklärten, ihr Ziel sei „Zarigrads (Konstantinopels) Befreiung“! Zur selben Zeit wollte Karl XII. alle Kräfte sammeln zum gemeinsamen Kampf gegen einen Feind, dessen Charakter und Entwicklungsmöglichkeiten er wie kein andrer vor oder nach ihm mit prophetischem Blick durchschaute. Vergebens aber rief er Schweden, Polen und Türken auf. Sein Plan kam nicht zur Ausführung, nicht zum wenigsten weil westeuropäische Mächte den Russen Helferdienste leisteten. Nach Karls XII. Tode war Schweden wie Polen und die Türkei durch innere Zwistigkeiten geschwächt, die Rußland und England -- damals wie jetzt in brüderlicher Eintracht -- anfachten und schürten. Polen verschwand. Schweden wurde einstweilen durch Gustav III. gerettet. Den Türken aber öffnete der verhängnisvolle Vertrag von Kütschük-Kainardschi (1774) die Augen über die dunklen Pläne, die schon Zar Peter der Große im...

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This isn't a novel with a plot, but the true story of Sven Hedin's expedition through Mesopotamia (modern-day Iraq) in the early 1900s. He travels from the bustling, maze-like streets of Baghdad out to the silent, sun-baked ruins of ancient Babylon and Nineveh. The "story" is his journey—the camels, the guides, the intense heat, and the moment he finally stands before the broken lion statues and giant winged bulls that guarded Assyrian kings.

Why You Should Read It

Hedin writes with the excitement of a detective. You feel his frustration when a local tale leads to a dead end, and his triumph when he matches a ruin to a description from Herodotus. He doesn't romanticize it; the travel is brutally hard. But that's what makes it compelling. You're seeing these legendary sites through the eyes of a man who got there on horseback, not by tour bus. His observations on the people living among the ruins—how they viewed these ancient ghosts—are just as fascinating as the archaeology.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves real-life adventure stories or has a soft spot for ancient history. If you've ever read about Babylon in a textbook and thought, 'I wish I could have seen it,' this is the closest you'll get. It's for the reader who wants to explore from their armchair, dust and all. A captivating snapshot of a world and a way of exploration that simply doesn't exist anymore.



📜 Usage Rights

The copyright for this book has expired, making it public property. Thank you for supporting open literature.

Sarah Scott
1 month ago

Five stars!

George Moore
6 months ago

Not bad at all.

Joshua Torres
8 months ago

Text is crisp, making it easy to focus.

Thomas Martinez
1 month ago

Without a doubt, the atmosphere created is totally immersive. Highly recommended.

Susan Lee
11 months ago

My professor recommended this, and I see why.

5
5 out of 5 (5 User reviews )

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