On prayer and the contemplative life by Saint Aquinas Thomas

(2 User reviews)   3280
By Ava Marino Posted on Jan 2, 2026
In Category - Geographic History
Thomas, Aquinas, Saint, 1225?-1274 Thomas, Aquinas, Saint, 1225?-1274
English
Ever feel like your brain is on a hamster wheel while you're trying to pray? Saint Thomas Aquinas, the ultimate medieval genius, gets it. In 'On Prayer and the Contemplative Life,' he tackles the biggest puzzle of spiritual life: how do busy, distracted humans connect with a perfect, unchanging God? This isn't about saying the right words. It's about what's happening inside you when you try. Aquinas breaks it down with startling clarity, asking questions we still wrestle with today. Is prayer about changing God's mind or changing ours? Can a simple farmer's prayer be as powerful as a monk's? If you've ever found prayer confusing, frustrating, or just plain weird, this 800-year-old book might be the most relatable thing you read all year.
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Kaufleute, Bauern zusammengefunden, Russen, Mordwinen und Tschuwaschen. Auf Rang und Würden konnte man in einem solchen Nachtquartier keine Rücksicht nehmen: wohin man sich wendet, alles ist gedrängt voll, die einen trocknen sich, die anderen wärmen sich, die dritten suchen ein wenn auch noch so kleines Plätzchen, auf dem sie bleiben können. In der dunklen, niederen, mit Menschen überfüllten Stube herrscht eine schwere Schwüle und der dichte Dampf der nassen Kleider. Nirgends ist ein unbesetzter Fleck zu sehen: auf den Pritschen, dem Ofen, den Bänken, und selbst auf dem schmutzigen Erdboden, überall liegen Menschen. Der Hauswirt, ein mürrisch blickender Bauer, zeigt weder über seine Gäste, noch über den Verdienst irgendwelche Freude. Zornig schlägt er das Tor hinter den zwei Kaufleuten zu, die als letzte auf Schlitten in den Hof gekommen sind. Er schließt die Pforte ab, hängt den Schlüssel unter den Heiligenschrank und erklärt entschieden: »Nun kann kommen wer will, und wenn er mit dem Kopf ans Tor schlägt, ich mach nicht auf!« Aber kaum hatte er es gesagt, seinen weiten Schafspelz abgelegt, sich mit breiter Gebärde auf Raskolniki-Art bekreuzigt und sich fertig gemacht, auf den heißen Ofen zu klettern, als jemand zaghaft an die Scheibe klopfte. »Wer ist dort?« rief der Hauswirt mit lauter, ärgerlicher Stimme. »Wir!« antwortete es dumpf hinter dem Fenster. »Nun, was wollt ihr noch?« »Laß uns herein, um Christi willen, wir haben uns verirrt, sind ganz erstarrt.« »Seid ihr viele?« »Nicht viele, nicht viele, achtzehn im ganzen, achtzehn,« sagte stammelnd und mit den Zähnen klappernd ein anscheinend ganz erfrorener Mensch hinter der Scheibe. »Ich kann euch nicht einlassen, die ganze Stube ist mit Menschen ausgelegt.« »Laß uns nur ein wenig in die Wärme!« »Wer seid ihr denn?« »Fuhrleute.« »Mit oder ohne Fuhrwerk?« »Mit Fuhrwerken, Lieber, Felle führen wir.« »Felle! Felle führt ihr, und da wollt ihr in der Stube übernachten. Was es jetzt für Leute in Rußland gibt. Schert euch fort!« »Aber was sollen sie tun?« fragte ein Durchreisender, der auf der obersten Pritsche unter einem Bärenpelz lag. »Die Felle herunterwerfen und unter ihnen schlafen, das sollen sie tun,« antwortete der Wirt, schimpfte noch kräftig auf die Fuhrleute und legte sich dann unbeweglich auf den Ofen. Der Reisende unter dem Bärenpelz warf dem Wirte im Ton eines sehr energischen Protestes seine Härte vor, aber der würdigte seine Bemerkungen gar keiner Antwort. An seiner Statt ließ sich aus einer entfernten Ecke ein kleiner rothaariger Mensch mit einem Spitzbärtchen vernehmen. »Verurteilen Sie den Wirt nicht, bester Herr,« begann er, »er weiß das aus Erfahrung und hat es ganz richtig gesagt: unter Fellen ist es ungefährlich.« »Wirklich?« entgegnete fragend der Reisende unter dem Bärenpelz. »Ganz ungefährlich, und es ist sogar für sie selbst besser, daß er sie nicht hereinläßt.« »Warum das?« »Weil sie eine nützliche Lehre erhalten haben, und wenn jetzt jemand hilflos hierher kommt, findet er noch ein Plätzchen.« »Wen soll der Teufel jetzt noch herbringen?« sagte der Pelz. »Hör, du,« mischte sich der Wirt ein, »schwatz' kein so dummes Zeug. Soll vielleicht der Widersacher jemand herbringen, wo ein solches Heiligtum ist? Siehst du nicht dort das Erlöserbild und das Antlitz der Gottesgebärerin?« »Das ist wahr,« bekräftigte der Rothaarige, »einen erlösten Menschen führt nicht der Teufel, sondern ein Engel geleitet ihn.« »Den habe ich noch nicht gesehen, und weil es mir hier sehr widerwärtig ist, so will ich auch nicht daran glauben, daß mich mein Engel hergeführt hat,« antwortete der gesprächige Pelz. Der Wirt spuckte bloß wütend aus, aber der Rote erklärte gutmütig, daß der Engelsweg nicht für jeden sichtbar sei und daß nur der ihn begreifen könne, der darin Erfahrung habe. »Sie reden, als ob Sie selbst...

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Forget what you think you know about dusty old theology books. This one is different. Thomas Aquinas, a man so brilliant he basically built the framework for Catholic thought, decided to write a practical guide. He asks the simple, hard questions we all have: What is prayer, really? Why do we do it? Does it even work?

The Story

There's no plot in the traditional sense. Instead, Aquinas builds an argument, piece by logical piece. He starts with the basics—defining prayer as a simple lifting of the mind to God—and then tackles every objection you can imagine. He asks if prayer is necessary (yes, for us), if it can change God's will (no, but it changes how we receive it), and what makes a prayer 'good.' The second part shifts to the contemplative life, examining if a life of quiet prayer and study is better than a life of active service. His conclusions might surprise you.

Why You Should Read It

What grabbed me was how human it feels. Aquinas isn't writing for saints on mountaintops; he's writing for regular people with jobs, families, and wandering minds. His logic is airtight, but his goal is deeply personal: to show that connecting with the divine isn't a mystery for the elite. It's a structured, accessible path for anyone willing to try. He makes the lofty idea of 'contemplation' feel like something you could practice while doing the dishes.

Final Verdict

Perfect for anyone curious about the mechanics of faith, whether you're religious, spiritual, or just a thinker. It's for the person who finds mindfulness apps helpful but wants to go deeper, and for the reader who enjoys seeing a first-rate intellect tackle life's biggest questions with step-by-step reasoning. Don't let the author's reputation scare you off. This is a surprisingly clear and compassionate roadmap for the inner life.



📢 Legal Disclaimer

This publication is available for unrestricted use. It is available for public use and education.

Mary Robinson
1 year ago

This book was worth my time since the pacing is just right, keeping you engaged. I will read more from this author.

Donald Walker
1 year ago

I have to admit, the pacing is just right, keeping you engaged. Worth every second.

5
5 out of 5 (2 User reviews )

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