Moderne Probleme by Eduard von Hartmann

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Geographic History
Hartmann, Eduard von, 1842-1906 Hartmann, Eduard von, 1842-1906
German
Ever feel like the modern world is a beautiful mess? In 1885, a German philosopher named Eduard von Hartmann felt the exact same way. His book, 'Moderne Probleme,' is like a time capsule of anxieties that feel weirdly familiar today. He looks at everything from science and religion to politics and art, asking the big question: where are we all headed? It's not an easy read, but it's a fascinating look at how people wrestled with progress, doubt, and the meaning of life over a century ago. If you've ever wondered if people in the past worried about the same things we do, this book has some surprising answers.
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in der damaligen Zeit üblich waren oder im Text mehrfach auftreten. Das Inhaltsverzeichnis wurde nach Vorgabe des Textes folgendermaßen angepasst: a. ‚Das Philosophie-Studium auf den Universitäten‘ wurde korrigiert zu ‚Das Philosophie-Studium an den Universitäten‘. b. Die Seitenzahl für den Abschnitt ‚Die preussische Schulreform von 1882‘ wurde von 160 zu 169 geändert. Umlaute in Großbuchstaben (Ä, Ö und Ü) sowie das ‚Esszett‘ (ß) werden im Text umschrieben (Ae, Oe, Ue, bzw. ss). Die von der Normalschrift abweichenden Schriftschnitte wurden in der vorliegenden Fassung mit den folgenden Sonderzeichen gekennzeichnet: fett: =Gleichheitszeichen= gesperrt: +Pluszeichen+ #################################################################### Eduard von Hartmann. Moderne Probleme. Zweite vermehrte Auflage. [Illustration] Leipzig Verlag von Wilhelm Friedrich K. R. Hofbuchhändler. 1888. Alle Rechte vorbehalten. Vorwort zur ersten Auflage. Dass es mir bisher an Feinden gefehlt habe, wird niemand behaupten können. Die katholische Kirche hat mich in amtlichen Kundgebungen und in dicken Büchern als einen Erzketzer und Hauptführer der wider Gott anstürmenden Rotte gebrandmarkt, die evangelischen Orthodoxen haben sich auch in dieser Frage an ihre Rockschösse gehängt, und der liberale Protestantismus wird mir die an ihm geübte Kritik[1] niemals verzeihen. Die Konservativen verabscheuen mich als religiösen Revolutionär, die Liberalen als einen Gegner der parlamentarischen Regierungsform, als Militaristen, Monopolisten und Socialisten; die Socialdemokraten hassen in mir mit Recht den aristokratisch gesinnten Gegner alles demokratischen Nivellements, der speciell die socialdemokratischen Verirrungen so scharf mitgenommen hat.[2] Die mechanistisch und darwinistisch gesinnte Welt der Naturforscher hat sich von der zweiten Auflage meiner Schrift „Das Unbewusste vom Standpunkte der Physiologie und Descendenztheorie“ i. J. 1877 so schwer getroffen gefühlt, dass sie sich seitdem in grollendes Stillschweigen und Ignoriren gehüllt hat. Die Positivisten und Neukantianer, welche alle Metaphysik verwerfen und bekämpfen, sehen in dem Verfasser der Schrift über den „Neukantianismus u. s. w.“ einen der gefährlichsten Störer ihrer Cirkel; die vordarwinschen naturwissenschaftlichen Materialisten und die Nachfolger Feuerbachs hassen in mir, wie die Schriften von Stiebeling, J. C. Fischer, Carl Grün und die Wuthausbrüche Dührings beweisen, einen rückständigen Schwärmer und Obscuranten, und die Optimisten aus allen Lagern reichen sich die Hände, um meinen Pessimismus, den sie nicht verstehen, als Volksverderber und Jugendverführer zu verdammen. Die Hegelianer hatte ich schon durch meine erste Veröffentlichung „Ueber die dialektische Methode“ vor den Kopf gestossen, die Schopenhauerianer bereits durch die Kritik der Schopenhauerschen Moralprincipien (in der „Phänomenologie des sittlichen Bewusstseins“) verletzt und durch den Aufsatz „Mein Verhältniss zu Schopenhauer“ (in den „Philosophischen Fragen der Gegenwart“ Nr. II) ganz in’s Lager meiner Gegner hinübergetrieben, und den Universitätsphilosophen gegenüber hatte ich meine ohnehin schon schwierige Stellung als unzünftiger Konkurrent noch durch verschiedene Aeusserungen über die Universitätsphilosophie[3] verschlimmert. Unter diesen Umständen hätte ein ganz auf sich selbst angewiesener, auf keine Klique, kein literarisches Organ und kein Katheder gestützter Forscher leicht Bedenken tragen können, die Zahl der ihn umgebenden Feinde zu vermehren und deren Feindseligkeit zu verschärfen. Wenn ich dies trotzdem in den letzten Jahren im weitesten Umfang gethan habe, so bitte ich darin keine übermüthige Laune oder muthwillige Händelsucht zu sehen; was mich dazu antrieb, gegen so mancherlei moderne Irrthümer das Wort zu ergreifen, war ein inneres Bedürfniss, die Stimme der besonnenen Kritik zur Geltung zu bringen, ein unerschütterliches Vertrauen in die siegreiche Kraft der schlichten ungeschminkten Wahrheit, und ein Gefühl der Verpflichtung, durch meine völlig unabhängige Stellung mehr als viele Andere zur Inangriffnahme so peinlicher und undankbarer Aufgaben berufen zu sein. Durch meine Schrift „Das Judenthum in Gegenwart und Zukunft“ habe ich mir nämlich nicht nur bei den Vertretern des Judenthums selbst, sondern auch bei den christlichen Philosemiten und nicht minder bei den Antisemiten viele neue Gegner gemacht, ebenso durch meine Schrift über den Spiritismus sowohl die spiritistischen Kreise gegen mich aufgebracht, als auch dem...

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Eduard von Hartmann's Moderne Probleme (Modern Problems) isn't a novel with a plot. Think of it more as a series of deep, interconnected essays. Published in 1885, Hartmann takes stock of the Western world in the late 19th century. He examines the major forces shaping society: the explosive growth of scientific knowledge, the changing role of traditional religion, the rise of new political ideas, and shifts in culture and philosophy. His goal is to diagnose the central tensions of his era.

The Story

There's no character to follow here. The "story" is the argument. Hartmann maps out the intellectual battlefield of his time. He pits the cold, hard facts of science against the comfort of faith. He looks at how democracy and socialism are challenging old power structures. He questions whether all this material and technological progress is actually making people happier or giving life more meaning. The book is his attempt to make sense of it all and point out what he sees as the fundamental problems modern people need to solve.

Why You Should Read It

What's amazing is how many of his "modern problems" are still our problems. The anxiety about technology? Check. The struggle to find purpose in a secular world? Check. The debate about individual rights versus the common good? Absolutely. Reading Hartmann is like listening to a brilliant, slightly grumpy relative from another century who perfectly names the unease you sometimes feel. It gives you perspective. Our current debates aren't brand new; they're the latest chapter in a very long conversation.

Final Verdict

This book is not for everyone. It's dense, philosophical, and very much a product of its time. But it's perfect for curious readers who love history, philosophy, or big ideas. If you enjoy stepping back and thinking about the 'why' behind our social and cultural shifts, and you don't mind some challenging prose, Hartmann offers a truly unique window into the Victorian mind. It's a rewarding read for anyone who believes that to understand today, you sometimes have to listen to yesterday's worries.



📜 Open Access

This publication is available for unrestricted use. Thank you for supporting open literature.

Melissa Young
6 months ago

After finishing this book, it creates a vivid world that you simply do not want to leave. Exceeded all my expectations.

Steven Jackson
6 months ago

I didn't expect much, but the character development leaves a lasting impact. I couldn't put it down.

4.5
4.5 out of 5 (2 User reviews )

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