Herodes und Mariamne: Eine Tragödie in fünf Akten by Friedrich Hebbel

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Geographic History
Hebbel, Friedrich, 1813-1863 Hebbel, Friedrich, 1813-1863
German
Hey, if you ever wondered what happens when absolute power meets unbreakable pride, this play is your answer. It's not your typical love story—it's a slow-motion train wreck between King Herod the Great and his wife Mariamne. He's a paranoid ruler who loves her desperately but can't trust anyone, including her. She's a queen with her own fierce dignity who refuses to play his games. Their marriage becomes a battlefield of suspicion, jealousy, and political maneuvering, and you just know it's all heading somewhere terrible. Hebbel takes this historical power couple and turns their relationship into an epic, claustrophobic tragedy. It's intense, psychological, and completely gripping.
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Studienfreundes Karl Gegenbaur als außerordentlicher Professor in Jena. Im gleichen Jahre (1862) erschien als ein riesiger Folioband mit 35 farbigen Kupfertafeln die »_Monographie der Radiolarien_«, die seinen Ruf als zoologischen Facharbeiter mit einem Schlage begründete, und daß auch das Tipfelchen auf dem i des Triumphes nicht fehle, verband er sich im August 1862 mit seiner »hochbegabten, feinsinnigen« Cousine Anna Sethe zu glücklichster, aber leider nur kurzer Ehe. Schon anderthalb Jahre später, gerade an seinem dreißigsten Geburtstag, entriß ihm ein jäher Tod die geliebte Frau. Dem höchsten Glück folgte fast auf dem Fuße der schwerste Schicksalsschlag, der ihn treffen konnte. In dieser trübsten Zeit aber schrieb er -- höchst seltsam zu sagen -- in einem Zuge das tiefste, bedeutendste Werk seines Lebens, die »_Generelle Morphologie der Organismen_.« Zwei starke Bände mit über 1200 Seiten Text. Noch während er an der italienischen Küste in Plankton schwelgte, erfuhr er, es sei da von England ein »ganz verrücktes« Buch nach Deutschland herübergekommen, dessen Verfasser nicht bloß das Linnésche Dogma von der Unveränderlichkeit der Arten bestreite, sondern auch an Stelle des einmaligen planvollen Schöpfungsaktes ein großes Gesetz kontinuierlicher Entwicklung des Lebens zu künden die Dreistigkeit habe: Darwins »Entstehung der Arten«. Dieses ketzerische Buch, das die Fachzoologen von damals entweder ganz totschwiegen oder schlankweg für »Humbug« erklärten, zog Haeckel gleich bei der ersten Lektüre ganz unwiderstehlich in seinen Bann und ließ ihn fortan nicht mehr los. Bereits in den »Radiolarien« war er ganz kurz darauf eingegangen, um dann auf der Stettiner Naturforscherversammlung von 1863 ausführlich, und zwar in zustimmendem Sinne, zu Darwins Ideengang Stellung zu nehmen. Die große Mehrzahl der Fachgenossen war freilich noch anderer Ansicht. Ein angesehener Zoologe erklärte Darwins Buch für den »harmlosen Traum eines Nachmittagsschläfchens«, ein anderer verglich die »naturphilosophischen Phantasien« mit dem Tischrücken, ein namhafter Geologe meinte, daß dem »vorübergehenden Schwindel« bald die Ernüchterung folgen müsse, und ein Anatom prophezeite, nach wenigen Jahren werde kein Mensch mehr davon sprechen. ^Tempora mutantur^! Auf Haeckel machte die Ablehnung so wenig Eindruck, daß er sich, obwohl tief niedergedrückt durch den Tod der geliebten Gattin (er hat später, 1868, zum zweitenmal geheiratet), mit fliegender Feder daran machte, die ganze biologische Wissenschaft, soweit sie zusammenhing mit dem Problem der Entwicklung, aus der von Darwin geschaffenen Basis ganz neu zu gruppieren und umzugestalten. Eine Art wissenschaftlichen Testaments sollte die »Generelle Morphologie« werden. Auch damals, wie dreiunddreißig Jahre später in den »Welträtseln«, gedachte er mit dem Ende des Werkes einen Strich unter seine Lebensarbeit zu machen. Gelegentlich der Feier seines sechzigsten Geburtstages hat er es selber so dargestellt: »Ich lebte damals ganz als Einsiedler, gönnte mir kaum drei bis vier Stunden Schlaf täglich und arbeitete den ganzen Tag und die halbe Nacht. Dabei lebte ich in so strenger Askese, daß ich mich eigentlich wundern muß, heute noch gesund und lebendig vor Ihnen zu stehen.« Durch eifrige, hastige Arbeit wollte er alle die seelischen Schmerzen betäuben, und dann -- ja, was dann kommen sollte, wußte er selbst nicht. Tatsache ist aber, daß er in weniger als Jahresfrist die mehr als zwölfhundert engen Druckseiten aufs Papier brachte. Tatsache ist ferner, daß er in diesem monumentalen Werk alle, aber auch wirklich _alle_ die wichtigen Konsequenzen schon zog und alle wesentlichen und entscheidenden Anschauungen seiner monistischen und genetischen Philosophie schon entwickelte, deren Ausbau im einzelnen sein ganzes künftiges Leben beschäftigt hat. »In der Methode naturwissenschaftlicher Forschung«, sagt Bölsche sehr treffend, »bedeutet das Werk einen Markstein, an dem man die ganze Geistesarbeit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts charakterisieren und werten kann. Für die allgemeine biologische Systematik beginnt mit ihm eine neue Epoche in der Weise, wie es fünfzig Jahre vorher bei Cuvier und...

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Friedrich Hebbel's Herodes und Mariamne takes a slice of ancient history and turns it into a tense, five-act drama about a marriage falling apart under the weight of a crown.

The Story

King Herod, ruler of Judea, is deeply in love with his wife Mariamne. But he's also a man haunted by threats to his power. Before leaving for a dangerous meeting with the Roman emperor Octavian, he gives a secret order: if he doesn't return, Mariamne is to be killed so no other man can have her. Mariamne finds out about this terrible command. When Herod returns safely, she is cold and filled with contempt for a love that would rather see her dead than free. Her prideful silence and his growing, jealous suspicion create a poisonous cycle. Every attempt to fix things only makes them worse, pushing them toward a heartbreaking and inevitable conclusion.

Why You Should Read It

This play is less about sword fights and more about the quiet, devastating war of wills between two people who love each other but can't understand each other. Hebbel gets inside their heads. Herod isn't just a tyrant; he's a man terrified of losing the one person he truly cares about, and that fear makes him monstrous. Mariamne isn't just a victim; her strength and refusal to forgive become her own form of power. Their tragedy feels real because their flaws are so human, just magnified by the throne they sit on.

Final Verdict

Perfect for readers who love character-driven historical fiction or intense psychological dramas. If you enjoy stories about impossible choices, tragic flaws, and relationships where love and destruction are two sides of the same coin, you'll be glued to the page. It's a classic that still feels surprisingly modern in its look at power, gender, and the things we do for love—and pride.



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Lisa King
1 year ago

Helped me clear up some confusion on the topic.

Matthew Williams
1 year ago

Great read!

Anthony Martinez
2 weeks ago

Very helpful, thanks.

Lucas Williams
1 year ago

Used this for my thesis, incredibly useful.

Richard Young
1 year ago

Beautifully written.

4.5
4.5 out of 5 (8 User reviews )

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