Henri IV (1re partie) by William Shakespeare

(3 User reviews)   5251
By Ava Marino Posted on Dec 26, 2025
In Category - Geographic History
Shakespeare, William, 1564-1616 Shakespeare, William, 1564-1616
French
Hey, have you ever watched a brilliant, charismatic person completely self-destruct? That's the wild ride of 'Henry IV, Part 1.' Forget dry history—this is Shakespeare's messy, hilarious, and surprisingly human look at a prince who'd rather party with thieves than rule a kingdom. His dad, the king, is fighting a rebellion, but Prince Hal is busy drinking and pulling scams with the legendary fat knight, Falstaff. The real battle isn't just on the battlefield; it's inside Hal, torn between his duty and his desire for a good time. It's a story about growing up, choosing your path, and the friends who might just hold you back.
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sie sagten, aus purer Gewissenhaftigkeit, nie ungefeiert vorbeiließen. Morgens waren die Milizen ausgerückt, hatten prächtige Kirchenparade gehalten und kümmerten sich in ihrem Patriotismus wenig darum, daß die Dragoner, welche als Garnison hier lagen, sie laut genug bekrittelten. Mittags war herrliches Diner gewesen, an welchem jedoch nur die Herren Anteil genommen und so lange getrunken und getollt hatten, daß sie kaum mehr mit dem Umkleiden zum Ball fertig geworden waren. Auf Schlag sieben Uhr aber war der Ball bestellt, dem die Freilinger Schönen und Nichtschönen schon seit sechs Wochen entgegengeseufzt hatten. Schön konnte er diesmal werden, dieser Ball; hatte ihn doch Hofrat Berner arrangiert, und das mußte man ihm lassen, so viele Eigenheiten er sonst auch haben mochte, einen guten Ball zu veranstalten, verstand er aus dem Fundament. Die Wagen hatten nach und nach alle ihre köstlichen Waren entladen; die Damen hatten sich aus den neidischen Hüllen der Pelzmäntel und Schals herausgeschält und saßen jetzt in langen Reihen, alle in unchristlichem Wichs, an den Wänden hinauf. Es war der erste Ball in dieser Saison. Der Landadel hatte sich in die Stadt gezogen, Kranke und Gesunde waren aus den Bädern zurückgekehrt; es ließ sich also erwarten, daß das Neueste, was man überall an Haarputz und Kleidern bemerkt und in seinem aufmerksamen Herzen bewahrt hatte, an diesem Abend zur Schau gestellt werden würde. Daher füllte die erste halbe Stunde eine Musterung der Coiffuren und Girlanden, und das Bebbern und Wispern der rastlos gehenden Mäulchen schnurrte betäubend durch den Saal. Endlich aber hatte man sich satt geärgert und bewundert und fragte überall, warum der Hofrat Berner das Zeichen zum Anfang noch nicht geben wolle. Das hatte aber seine ganz eigenen Gründe; man sah ihm wohl die Unruhe an, aber niemand wußte, warum er, ganz gegen seine Gewohnheit, unruhig hin und her laufe, bald hinaus auf die Treppe, bald herein ans Fenster renne; sonst war er Punkt fünf Uhr mit seinem Arrangement fertig gewesen und hatte dann ruhig und besonnen den Ball eröffnet, aber heute schien ein sonderbarer Zappel das freundliche Männchen überfallen zu haben. Nur er wußte, warum alles warten mußte; keinem Menschen, so viel man ihn auch mit Schmeichelwörtchen und schönen Redensarten bombardierte, vertraute er ein Sterbenswörtchen davon; er lächelte nur still und geheimnisvoll vor sich hin und ließ nur hie und da ein »werdet schon sehen« -- »man kann nicht wissen, was kommt« fallen. Wir wissen es übrigens und können reinen Wein darüber einschenken: Präsidents Ida war vor wenigen Stunden aus der Pension zurückgekommen; er, der alte Hausfreund, war zufällig dort, als sie ankam, er hatte nicht eher geruht, bis sie versprochen hatte, das ganze Haus in Alarm zu setzen, das Blondenkleid, in welchem sie bei Hofe war präsentiert worden, ausbügeln zu lassen und auf den Ball zu kommen. Wie spitzte er sich auf die langen Gesichter der Damen, auf die freundlichen Blicke der Herren, wenn er die wunderschöne Dame in den Saal führen würde; denn _kennen_ konnte sie im ersten Augenblick _niemand_. Wo hatte nur das Mädchen die Zeit hergenommen, so recht eigentlich bildhübsch zu werden? Als sie vor drei Jahren abreiste, wie besorglich schaute da der gute Hofrat dem Wagen nach; er hatte sie auf dem Arm gehabt, als sie kaum geboren war; bis zu ihrem vierzehnten Jahre hatte er sie alle Tage gesehen, hatte sie früher auf dem Knie reiten lassen, hatte sie nachher, trotz dem Schmollen der Präsidentin, zu allen tollen Streichen angeführt; er liebte sie wie sein eigenes Kind, aber er mußte sich vor drei Jahren doch gestehen, daß ihm angst und bange sei, was aus dem wilden Ding werden solle, das man da in die Residenz...

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So, you pick up a history play expecting battles and speeches about honor. What you get is a tavern brawl and a robbery gone comically wrong. That's the genius of this play.

The Story

King Henry IV, who seized the throne, is now fighting to keep it. A powerful family, the Percys, led by the fiery young Hotspur, has risen against him. Meanwhile, the King's son and heir, Prince Hal, is nowhere near the court. He's in the Boar's Head Tavern, living it up with a crew of lovable lowlifes, especially the witty, cowardly, and endlessly entertaining Sir John Falstaff. The whole play builds to a moment where Hal must decide: stay in his carefree world of jokes and petty crime, or step up to become the warrior and leader his father and country need.

Why You Should Read It

This play completely changed how I see Shakespeare. Falstaff isn't just comic relief; he's a magnetic force of nature who makes you question all the 'noble' ideas of honor and duty everyone else is fighting for. And Hal? He's one of literature's great transformers. Watching him calculate his own redemption, knowing he'll one day have to leave his friends behind, adds this fascinating, almost cold layer to his charm. It feels incredibly modern—it's about crafting your public image and the painful cost of leaving your old life behind.

Final Verdict

Perfect for anyone who thinks Shakespeare is all stiff collars and fancy words. If you love complex characters, laugh-out-loud humor mixed with high stakes, and a story about the messy journey to adulthood, this is your play. It's a history lesson served with a pint of ale and a side of unforgettable characters.



📢 Open Access

This book is widely considered to be in the public domain. Preserving history for future generations.

Anthony Wright
1 year ago

Recommended.

Sandra Smith
1 year ago

From the very first page, the character development leaves a lasting impact. Highly recommended.

Joshua Davis
3 weeks ago

Perfect.

4.5
4.5 out of 5 (3 User reviews )

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