An heiligen Wassern: Roman aus dem schweizerischen Hochgebirge by J. C. Heer

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By Ava Marino Posted on Nov 15, 2025
In Category - Geographic History
Heer, J. C. (Jakob Christoph), 1859-1925 Heer, J. C. (Jakob Christoph), 1859-1925
German
Hey, I just finished this book that feels like a secret find! It's called 'An heiligen Wassern' (By Holy Waters), a Swiss novel from 1900 that's part mountain adventure, part social drama. The story follows a young engineer named Arnold who gets sent to a remote Alpine valley to build a new water system. But here's the catch: the villagers see the mountain streams as sacred, and they're not about to let some outsider with a slide rule 'improve' them. It becomes this fantastic clash between modern progress and ancient tradition, all set against the most breathtaking and dangerous mountain scenery. It's less about good guys vs. bad guys, and more about asking if we lose something vital when we try to control nature. If you like stories where the setting is a character and the moral questions aren't easy, you'll get hooked.
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Indianer. Die meisten derselben wohnen auf sogenannten Reservationen. Eine Reservation ist ein großes, großes Stück Land, das die Regierung den Indianern gibt. Hier müssen sie wohnen und das Land bebauen. Auf diesen Reservationen hat die Regierung Beamte, die dafür sorgen müssen, daß die Leute arbeiten lernen und auch wirklich arbeiten. Auf jeder Reservation ist auch eine Anzahl Schulen, dahin die Kinder gehen müssen, um Lesen und Schreiben zu lernen und vor allem die englische Sprache, die Landessprache in den Vereinigten Staaten. Außerdem arbeiten dort von der Regierung angestellte Damen, die man Feldmatronen nennt. Diese reiten alle Tage zu den Hütten der Indianer, um die Frauen zu unterweisen, wie man seinen Haushalt zu führen hat. Die meisten Indianer haben noch keine Häuser, wie die weißen Leute sie haben. Sie bauen sich Hütten aus Sträuchern, die sie mit Fellen oder mit Leinwand überspannen. In solch einer Hütte ist nicht Raum für Bett und Tisch, für Stuhl oder Schrank. Die Indianer sitzen, essen, trinken, schlafen auf dem Erdboden. Auf der Erde liegen ihre Bettdecken, auf der Erde steht ihr Koch- und Eßgeschirr umher -- kurz, es geschieht alles auf der Erde. Nun ist da aber eine sehr schlimme Sache. Die Indianer und besonders die Indianerfrauen sind in der Regel sehr faul und sehr unsauber. Sie haben keine Lust, ihre Kleider zu waschen und zu flicken. Sie tragen sie bei Tag und Nacht, bis sie so schmutzig und zerrissen sind, daß sie ihnen vom Leibe fallen und sie dieselben einfach nicht mehr tragen können. Dann kaufen sie sich neue Sachen. Männer, Frauen und Kinder treten den Tag über auf den Decken herum, unter denen sie bei Nacht schlafen. Die Frauen haben keine Lust, dieselben am Morgen zusammenzurollen und beiseite zu schaffen. Sie sind zu träge, die Decken einmal ins Freie zu bringen, um sie auszuklopfen und zu reinigen. Das Koch- und Eßgeschirr wird, wenn es hoch kommt, ein bißchen mit kaltem Wasser ausgespült, aber meistens nach dem Gebrauch einfach in einen Winkel gestellt und bei der nächsten Mahlzeit ungereinigt wieder benutzt. Die Indianerfrauen sind sehr geschickt im Nähen. Die meisten nähen mit der Hand, man findet aber auch etliche, die mit einer Nähmaschine nähen. Es gibt einige große Kaffeegeschäfte, die in jedes Paket Kaffee, das sie auf den Markt bringen, einen Schein legen. Wer diese Scheine sammelt und an die Firma einsendet, erhält je nach der Anzahl der gesandten Scheine ein bestimmte Geschenk. Etliche Hundert solcher Scheine bringen eine gute Handnähmaschine. Nun trinken die Indianer sehr vielen und sehr starken Kaffee. Sie trinken Kaffee zu jeder Mahlzeit und verbrauchen infolgedessen sehr viel Kaffee. Die meisten Indianerfrauen lassen sich für ihre gesammelten Scheine Ringe oder Armbänder kommen, denn sie lieben es, sich mit Gold und Perlen zu schmücken, aber gelegentlich findet sich einmal eine Frau, die so lange Scheine sammelt, bis sie sich dafür eine Nähmaschine bestellen kann. So kommen Nähmaschinen in die armseligen Indianerhütten. Wie gesagt, die Indianerfrauen sind fast ohne Ausnahme sehr geschickte Näherinnen. Haben sie ein Kleid für sich oder ihre Tochter, ein Hemd für ihren Mann oder Jungen fertig gestellt, so ist an der Arbeit nichts auszusetzen, aber sie halten die Sachen nicht in stand. Die Frauen waschen, flicken und stopfen nicht. So sieht es im Haushalt der Indianer aus. Da stellt nun die Regierung die vorher erwähnten Feldmatronen an. Diese haben die Aufgabe, die Indianerfrauen anzuleiten und anzuhalten, ihren Haushalt in ordentlicher Weise zu führen. Sie zeigen ihnen auch und helfen ihnen, wie man eine gesunde und schmackhafte Mahlzeit bereitet und dergleichen andere nützliche Dinge mehr. Diese Feldmatronen, meistens unverheiratete Damen im Alter von dreißig bis vierzig Jahren, sind ohne...

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Ever feel like you need a literary escape to some fresh, crisp mountain air? 'An heiligen Wassern' is your ticket. Written by Swiss author J.C. Heer in 1900, it's a novel that immerses you completely in the world of the high Alps, a place of stunning beauty and harsh reality.

The Story

The plot centers on Arnold, a capable young engineer full of modern ideas. He's tasked with a big project: harnessing the wild waters of a remote valley to generate power and bring prosperity. To the villagers who live there, however, those rushing streams aren't just resources—they're 'holy waters,' the lifeblood of their home and a sacred part of their identity. What starts as a technical challenge turns into a deep personal and cultural conflict. Arnold has to navigate suspicion, local legends, and his own growing attachment to the valley and its people, especially a spirited local girl. The mountains themselves become a powerful force, challenging everyone's plans.

Why You Should Read It

This isn't just a period piece. Heer makes you feel the chill of the glacier wind and the tension in the village inn. The central question—what do we sacrifice for progress?—feels incredibly relevant today. Arnold is a relatable protagonist; he means well, but he has to learn to listen. The villagers aren't simple obstacles; their resistance comes from a place of love and fear for their home. It's a thoughtful, character-driven look at a collision of worlds.

Final Verdict

Perfect for readers who love immersive historical fiction and stories where nature plays a starring role. If you enjoyed the atmospheric setting of books like 'The Shipping News' or the cultural clashes in 'The Poisonwood Bible,' but want a unique Swiss Alpine flavor, this is a hidden gem waiting for you. It's a slow, satisfying read that stays with you.



📜 License Information

This masterpiece is free from copyright limitations. Knowledge should be free and accessible.

Carol Brown
10 months ago

Based on the summary, I decided to read it and the clarity of the writing makes this accessible. Definitely a 5-star read.

Lucas Wright
1 year ago

Great reference material for my coursework.

Edward Robinson
1 year ago

Beautifully written.

5
5 out of 5 (3 User reviews )

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